Wetterau

Zeitzeugin Edith Erbrich erzählt

Am Sonntag, 27. Januar, um 19 Uhr, findet eine gemeinsame Veranstaltung der Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer und der Stadt Butzbach im Butzbacher Museum der Stadt (Färbgasse 14) statt. Edith Erbrich, Tochter einer Katholikin und eines Juden, berichtet von ihrem Leben und Überleben während der NS-Zeit. Der Eintritt ist frei.
23. Januar 2019, 20:41 Uhr
Redaktion

Am Sonntag, 27. Januar, um 19 Uhr, findet eine gemeinsame Veranstaltung der Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer und der Stadt Butzbach im Butzbacher Museum der Stadt (Färbgasse 14) statt. Edith Erbrich, Tochter einer Katholikin und eines Juden, berichtet von ihrem Leben und Überleben während der NS-Zeit. Der Eintritt ist frei.

Erbrich wurde 1937 in Frankfurt als Edith Bär geboren. Susanna, ihre katholische Mutter, wurde in Beugehaft genommen und sollte sich von ihrem jüdischen Mann scheiden lassen. Sie weigerte sich. Am 14. Februar 1945 wurde Erbrichs Vater Norbert Bär mit ihr und ihrer Schwester Hella ins Lager Theresienstadt deportiert, das »Wartezimmer des Todes«. Es war geplant, sie am 9. Mai 1945 weiter in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zu transportieren. Doch das war schon zwei Wochen zuvor bereits von der Roten Armee befreit worden.

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