16. Juli 2017, 21:02 Uhr

Zeichen gegen Gewalt aus religiösen Gründen

16. Juli 2017, 21:02 Uhr
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Aus der Redaktion

Die Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde Friedberg hatte zum interreligiösen Dialog unter dem Titel »Die Philosophie der Lehren des Islam« ins Dorheimer Bürgerhaus eingeladen. Asif Malik, Beauftragter der islamischen Reformgemeinde für den interreligiösen Austausch für die Region Hessen Mitte und selbst Bürger von Dorheim, hatte schon vor Monaten mit seinen Helfern mit den Vorbereitungen begonnen.

Referent Tariq Asif schilderte, wie der Islam in seinen Ursprüngen gelehrt und vom Propheten Mohammad selbst gelebt worden war. »Es wurde verdeutlicht, dass Gewalt, Terrorismus und jegliche Form von Hass keinerlei Grundlage in der Religion finden, in welcher auch immer«, heißt es in einer Pressemitteilung der Ahmadiyya-Gemeinde. Gleichzeitig habe die Buchvorstellung »Philosophie der Lehren des Islam« verdeutlicht, dass es bereits seit 1889 mit der Ahmadiyya-Gemeinde eine Reformbewegung im Islam gebe, die sich die Renaissance des Islam zurück zu seinem Ursprung zum Hauptziel gesetzt habe.

Das islamische Menschenbild wurde den Gästen mittels der von Gemeindegründer Mirza Ghulam Ahmad aufgestellten Thesen dreier geistiger Zustände nahegebracht. Insgesamt waren 36 externe und 24 gemeindeinterne Gäste vertreten. Sie trugen mit ihren Fragen zu Islam und Gesellschaft, zum Beitrag der Ahmadiyya-Gemeinde zum aktuellen Diskurs, aber auch zur Stellung der Frau im Islam zum Gelingen der Veranstaltung bei. Der Abend endete mit einem gemeinsamen Abendessen und weiteren Einzelgesprächen. Zum Abschied durften die Gäste ein kostenfreies Exemplar des Buches mitnehmen.



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