20. März 2019, 19:57 Uhr

Zeichen der Hoffnung auf Frieden

20. März 2019, 19:57 Uhr
Die Veranstalter des Friedenslichts erwarten zusammen mit Bürgermeister Herbert Unger (r.) nach Abschluss der Vorbereitungen viele interessierte Besucher. (Foto: pm)

Im Jahr 1986 ist eine Idee des Österreichischen Rundfunks entstanden, die mittlerweile eine Lichtspur durch ganz Europa gezogen hat: Ein Licht aus Bethlehem soll als Botschafter des Friedens durch die Länder Europas reisen – auch nach Deutschland, auch nach Florstadt.

Von Bethlehem aus reist das Licht mit dem Flugzeug nach Wien. Von dort wird es in die meisten europäischen Länder gesandt. Warum sollte das Friedenslicht nicht auch in Florstadt in der Wetterau entzündet werden, dachte sich Susanne Hess. Inspiriert von der Jahreslosung der evangelischen Kirche »Suche den Frieden und jage ihm nach« entstand die Idee, eine Aktion für den Frieden zu veranstalten.

So kam es zur Zusammenarbeit mit Rochsane Mentes von der Fachstelle »BuntErLeben« zum Projekt »Frieden braucht Vielfalt: Zusammen für eine tolerante Gesellschaft«. Mit an Bord geholt wurden Maritta Lang von der katholischen Kirchengemeinde und Vertreter der Florstädter Ahmadiyya-Gemeinde.

Schon zweimal haben die Veranstalter in diesem Jahr bereits zum Teilen des Friedenslichts eingeladen. Weitere monatliche Treffen sind geplant. Alle Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen. Das Friedenslicht wird bei einem kurzen Miteinander vor dem Florstädter Rathaus in der Freiherr-vom-Stein-Straße 1, geteilt.

Vor Ort wird nach einer kurzen Einführung zum Beispiel eine Geschichte vorgelesen, oder es werden Impuls-Texte (auch aus der Bibel) vorgetragen. Gemeinsam können auch Lieder über den Frieden gesungen werden. So soll ein Zeichen für ein friedliches Miteinander gesetzt werden und der Vision, die beispielsweise auch John Lennon in seinem Song »Imagine« mit den Worten »Imagine all the people, living life in peace« beschreibt, ein Stück näherzukommen.

Termine bis Ende des Jahres

Das Friedenslicht sei kein magisches Zeichen, das den Frieden herbeizaubern kann, sagen die Veranstalter. Es erinnere vielmehr an die Pflicht, sich für den Frieden auch im Kleinen einzusetzen.

Es soll ein Zeichen der Hoffnung auf Frieden sein, die Christen, Juden und Muslime verbindet. Es habe sich in wenigen Jahren von einer kleinen Flamme zu einem Lichtermeer ausgeweitet und leuchte mit seiner Botschaft für Millionen von Menschen.

Die Termine sind jeweils samstags von 14 bis 14.20 Uhr. Folgende Tage sind bisher dafür festgesetzt: 23. März, 27. April, 25. Mai, 29. Juni und 27. Juli. Weitere monatliche Termine bis Jahresende sind in Planung.

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