24. Februar 2019, 19:23 Uhr

Wölfersheimer besichtigen Rewe-Logistikzentrum

24. Februar 2019, 19:23 Uhr
35 Wölfersheimer, unter ihnen auch Bürgermeister Eike See (r.), haben sich während einer Besichtigung in Neu-Isenburg über die Arbeitsweise und die Größe des dortigen Rewe- Logistikzentrums informiert. (Foto: pv)

Wie sieht ein Logistikzentrum von Rewe aus? Dieser Frage gingen kürzlich 35 Wölfersheimer nach, als sie, eingeladen vom Handelskonzern, dessen Lager in Neu-Isenburg besichtigen.

Rewe plant an der Autobahnabfahrt Wölfersheim auf Berstädter Gelände den Neubau eines solchen Logistikzentrums auf einer Fläche von rund 30 Hektar. Gegen das Projekt hat sich Widerstand formiert.

Die Tour startete am Wölfersheimer Rathaus. Während der Fahrt gab es viele Informationen zu den Rewe-Standorten Hungen und Rosbach, heißt es in einer Pressemitteilung des Handelskonzerns.

In Neu-Isenburg wurde das Lager vorgestellt. Es wurde 2014 in Betrieb genommen und beherbergt das nationale Trockensortiment, mit dem bundesweit die Märkte beliefert werden. Es befindet sich auf einem rund 234 000 Quadratmeter großem Grundstück, das entspricht 23,4 Hektar.

Das Gebäude verfüge über verschiedenste Lagerbereiche, an ihnen orientiere sich die Gebäudehöhe. Mehr als 700 Menschen arbeiten in dem Logistikzentrum, darunter neben den Mitarbeitern, die sich um die Warendistribution kümmern, auch technische Beschäftigte, die dafür sorgen, dass die Prozesse störungsfrei funktionieren. Wie sich die Arbeitsabläufe im Einzelnen gestalten, erfuhren die Gäste beim Rundgang. Einblicke gab es in Wareneingang, Einlagerung, Fördertechnik, das Abladen der Paletten und das Kommissionieren. Trotz Automatisierung könne in dem Lager nicht auf einen Stamm von Mitarbeitern verzichtet werden, hieß es. Kritiker des Zentrums, das in Berstadt entstehen soll, äußerten immer wieder die Befürchtung, dass in dem Logistikzentrum weniger Menschen arbeiten würden als jetzt genannt werde (etwa 550).

»Es freut mich, dass sich einige interessierte Bürgerinnen und Bürger für diese Besichtigung angemeldet haben. Zugleich finde ich es aber auch schade, dass nicht noch mehr Menschen diese Chance genutzt haben. Bei der Besichtigung des Lagers wird einem sehr schnell klar, welche Chance dieses Projekt für unsere Gemeinde bietet«, sagte Bürgermeister Eike See, der an der Fahrt teilnahm. Im persönlichen Gespräch hätten sich viele Bürger zum aktuellen Sachstand und Hintergründen informieren wollen.

Sebastian Edel (Betriebsleiter Rewe Neu-Isenburg) sowie Daniel Liebe (Rewe Projektleiter Neubau Wölfersheim) beantworteten den Besuchern ihre Fragen. Mit vielen Eindrücken kamen die Teilnehmer abends wieder am Wölfersheimer Rathaus an. Organisiert wurde die Fahrt von der Rewe Region Mitte. Es gebe weiterhin die Möglichkeit, das Lager in Neu-Isenburg zu besichtigen. Interessierte können sich im Internet auf der Homepage www.rewe-woelfersheim.de dafür anmelden.

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