21. Oktober 2019, 18:41 Uhr

SPD-Antrag angenommen

Wölfersheim bekommt Fahrradbeauftragten

21. Oktober 2019, 18:41 Uhr

Ein Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung soll künftig die Aufgaben eines »Kommunalen Radverkehrsbeauftragten« übernehmen. Ein entsprechender Antrag der SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung ist einstimmig angenommen worden.

»Fahrradfahren ist gesund, klimaneutral, hält fit und macht Spaß. Wir wollen die Förderung des Radfahrens weiter ausbauen und dafür im Rathaus einen festen Ansprechpartner haben«, begründet SPD-Fraktionsvorsitzender Matthias Appel den Vorstoß in einer Pressemitteilung. Der Fahrradbeauftragte soll die Belange des Radverkehrs insbesondere bei der Verkehrsplanung einbringen, aber auch als Ansprechpartner für Bürger und Organisationen dienen. Ebenso soll er sich auf anderen Ebenen, beispielsweise bei der jährlichen Wetterauer Radkonferenz oder dem Radforum Rhein-Main des Regionalverbands, einbringen und sich dort vernetzen.

Kötter weist auf Fördergelder hin

»Wir fangen nicht bei null an. Radverkehrsförderung war in den vergangenen Jahren immer ein Teil unserer Arbeit«, betonte Bürgermeister Eike See (SPD). Als Beispiele nennt er die Teilnahme am Stadtradeln, die Ausschilderung der Radrouten »Wetterauer Seenplatte« inklusive Karten, die Einrichtung von Leih-E-Bikes und die Anschaffung von Dienstfahrrädern für das Rathaus. See: »Aber ich finde den Antrag der SPD gut und sinnvoll, diese Arbeit an einer Stelle zu bündeln und auszubauen. Es gibt sicher weitere Möglichkeiten, das Radfahren in unserer Gemeinde noch attraktiver, sicherer und komfortabler zu gestalten.« Er werde nun einen geeigneten Mitarbeiter mit der Aufgabe betrauen und das Engagement eng begleiten.

Auch der Wölfersheimer SPD-Vorsitzende Rouven Kötter, Mobilitätsdezernent beim Regionalverband Frankfurt/RheinMain, begrüßte die Neuerung. »Der Regionalverband will sich intensiv um den Radwegeausbau kümmern. Wir haben gerade ein Fenster der Möglichkeiten, um mit Fördergeld und Rückenwind die Fahrradinfrastruktur auszubauen.« Wenn im Wölfersheimer Rathaus eine Person für den Radverkehr verantwortlich zeichne, könne das nur von Vorteil sein. Kötter: »Meistens bekommen diejenigen Fördergelder, die auf Zack sind und über den Tellerrand blicken.«

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