08. Dezember 2017, 20:32 Uhr

Wo die Martinsgans herkommt

08. Dezember 2017, 20:32 Uhr
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Aus der Redaktion
Pfarrer Rühl (l.) mit (v. l.), Günther Staudt, Henriette Alberts und Winfried Schneider. (Foto: pv)

Vorsitzender Winfried Schneider konnte bei der diesjährigen Adventsfeier der Kolpingsfamilie Bad Nauheim Pfarrer David J. Rühl, zahlreiche Mitglieder und Gäste im vorweihnachtlich geschmückten Salon des Bistro Aesculap am Hochwald begrüßen. Zu Beginn regte Pfarrer Rühl die Zuhörer in einem Impuls an, über die besondere Bedeutung von Weihnachten nachzudenken.

Auch der Begriff »Martinsgans« war Thema der Betrachtung. Er entstand wohl durch ein vielfach beschriebenes, angeblich historisches Ereignis, bei dem der Heilige Martin, um sich seiner Wahl zum Bischof zu entziehen, in einem Gänsestall verstecken wollte. Diese schnatterten Gesellen jedoch verrieten ihn, die Wahl konnte stattfinden.

Ein weiterer Erklärungsversuch für das Brauchtum geht davon aus, dass in Zeiten des Lehnswesens eine am Martinstag, dem 11. November, fällige Lehnspflicht der Ursprung dieser Namensgebung war. Da diese Abgabe häufig aus einer Gans bestand, bildete sich die Bezeichnung Martinsgans heraus. Dieses köstliche Essen stand dann auch bei dieser Adventsfeier mit auf der Speisekarte.

Im weiteren Programm der Adventsfeier erfolgte die Ehrung von Kolpingsbruder und Vorstandsmitglied Günther Staudt für 50 Jahre Zugehörigkeit im Kolpingwerk Deutschland. Mit einer besinnlichen Weihnachtsgeschichte über einen Friedensengel regte auch Winfried Schneider zum Nachdenken an. Bestens unterhielten Toni Kade am Keybord, und Gerhard Bötsch mit seiner Mundharmonika die Gemeinschaft mit stimmungsvollen besinnlichen Weisen und sorgten für eine abwechslungsreiche Programmgestaltung. (Foto: pv)



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