02. September 2019, 20:47 Uhr

Windräder bauen, Notstand ausrufen

02. September 2019, 20:47 Uhr

Das Bürgerbündnis »WIR« hat in einem offenen Brief an Magistrat und Stadtverordnetenversammlung Forderungen zum Klimaschutz formuliert. Das Bündnis unterstütze den »Globalen Klima-Streik« und die Aktivitäten der »Fridays for Future«-Bewegung sowohl international, als auch lokal, heißt es darin. »WIR« fordert, den Klimanotstand auszurufen, Fotovoltaikanlagen zu bauen, drei Windräder auf dem Winterstein zu errichten und weitere Baulandausweisungen auf städtischer Gemarkung zu stoppen.

In Sachen Klimanotstand heißt es: »Zur Unterstützung bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen bildet die Stadt einen öffentlichen und ehrenamtlichen ›Klimabeirat‹«, der ausschließlich aus Nichtparlamentariern bestehen solle. Sachkundige und interessierte Bürger - maximal zehn Personen - sollten nach Vorstellung des Bündnisses darin versammelt sein.

Die Vertreter des Klimabeirates sollten in den Parlamentsausschüssen in Sachen Klimaschutz gehört werden und alle Friedberger bei Sitzungen des Klimabeirates Rederecht haben.

Zu den Fotovoltaikanlagen heißt es, dass diese - »wo immer es möglich ist« - auf den Dächern und gegebenenfalls Fassaden aller städtischen Gebäude entstehen sollten. Dies gelte es auch gegenüber allen anderen öffentlichen und privaten Eigentümern in Friedberg anzuregen. »Die technische Realisierung bei den städtischen Gebäuden erfolgt durch die Stadtwerke Friedberg. Für Neubauten wird der Bau von mindestens einer PV-Anlage auf dem Dach oder an einer Fassade zur Pflicht.«

Bezüglich Windrädern auf dem Winterstein solle sich die Stadt mit den Anlieger-Gemeinden in Verbindung setzen, fordert »WIR«. Unter anderem diese Anlagen würden laut Bündnis einen wesentlichen Teil der Energieversorgung im neuen Stadtgebiet auf dem Gelände der ehemaligen Ray-Barracks-Kaserne ermöglichen.

Zum Stopp weiterer Baulandausweisungen heißt es: Für Neubauten von Wohn-, Verwaltungs- und Gewerbegebäuden außerhalb der bereits entwickelten Gebiete der Kernstadt und der Stadtteile dürften nur Flächen auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne als Bauland ausgewiesen werden.

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