15. Oktober 2019, 20:38 Uhr

Wie man im Job fit bleibt

15. Oktober 2019, 20:38 Uhr
Welche Lebensmittel sind gesund und welche eher nicht? Die Teilnehmer bei der Ernährungsberatung. (Foto: Simone Parbel)

Beim Gesundheitstag in der Diakonie-Werkstatt Wetterau für Menschen mit Behinderungen im Industriegebiet West hatten Beschäftigte und Mitarbeiter am 11. September einen ganzen Tag lang Gelegenheit, sich über gesunde Bewegung, Haltung und Ernährung zu informieren. Organisiert wurde der Gesundheitstag von Geschäftsführerin Grit Jugl mit Unterstützung der Maßnahmenkoordinatorin Anna Kösters und dem Team der Werkstatt.

»Wir wollten Informationen und präventive Maßnahmen für unsere Beschäftigten und Mitarbeitenden anbieten, mit denen sie sich gesund erhalten können«, beschreibt Jugl die Motivation. »Dieses Angebot zur Prävention wurde mit der AOK Hessen gestaltet.«

Referentinnen kamen mit Messgeräten und Anschauungsmaterialien frühmorgens zum Betrieb, was die Mitarbeiter und Beschäftigten aufmerksam beobachteten. Sie hatten sich in Listen für verschiedene Tests eingetragen und wollten nun wissen, wie ein Messgerät für ein 3-D-Wirbelsäulen-Screening und einen »Back Check« aussieht.

Angeboten wurden vier Stationen. Ein Rückentraining mit einer Physiotherapeutin für die Stärkung und Entlastung der Muskulatur, eine Lebensmittelausstellung mit Informationen von einer Ernährungsberaterin zu ungesunden Lebensmitteln und den wertvolleren Alternativen, das 3-D-Wirbelsäulen Screening mit der »Medi Mouse« zur Feststellung von Fehlhaltungen und das große Gerät zur Messung der Rumpfkraft - der »Back Check«, in den man regelrecht eingespannt wurde.

Lebhafte Beteiligung am Gespräch und viele Fragen gab es besonders zum Thema »gesunde Ernährung«. Nach einem kleinen Quiz zu versteckten Zucker- und Kaloriengehalten sowie zu ungesunden und gesundheitsfördernden Fetten beantwortete die Beraterin die Fragen ausführlich und veranschaulichte dies mit mitgebrachten Lebensmitteln. Im Rückentraining konnten die Teilnehmenden Übungen kennenlernen, die ihnen helfen, wenn sie bei der Messung der Rumpfkraft im »Back Check« festgestellte Dis-Balancen oder Muskelschwächen haben.

Irene Hausmann, Projektmanagerin der AOK Hessen für den Gesundheitstag, erklärt: »Der Arbeitgeber kann viel zur Gesundheit der Menschen beitragen. Denn der Arbeitsplatz kann Ort für Information, Sensibilisierung und Motivation für ein eigenes, gesundheitsförderndes Verhalten sein.« Grit Jugl wünscht sich, dass die Mitarbeitenden und Beschäftigten die Übungen und neuen Informationen gut und langfristig für sich anwenden können, um gesund zu bleiben. Das Rückentraining wird weiterhin einmal wöchentlich angeboten. Bei Interesse in der Belegschaft sollen weitere Maßnahmen zu Bewegung, Entspannung und Ernährung in einem Kursplan angeboten werden.

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