30. Oktober 2017, 10:00 Uhr

Lokal-Krimi

Wie »Kalli« liebt er das Ried

Michael Elsaß hat seinen dritten Krimi herausgebracht. Am 1. November liest er in Friedberg. Mit dabei ist natürlich auch wieder »Kalli«.
30. Oktober 2017, 10:00 Uhr
MEB
Eine von Michael Elsaß’ Lieblingsregionen der Wetterau ist das Bingenheimer Ried, das auch in seinen Krimis eine Rolle spielt. (Foto: meb)

Michael Elsaß ist seit über 25 Jahren Pressesprecher des Wetteraukreises und darüber hinaus Autor mehrerer Bücher. Neben vier Wanderbüchern hat er jetzt seinen dritten Krimi herausgebracht: »Tod im Labor«. Er liest zum ersten Mal daraus am Mittwoch, 1. November, um 19 Uhr im Bibliothekszentrum Klosterbau in Friedberg. Der Eintritt kostet vier Euro.

Die Hauptfigur der Romane, Kriminalkommissar Karl-Heinz Wetz, genannt »Kalli«, wohnt in Echzell. Als Landei ist er fest mit seiner Region verwurzelt. Wie in den beiden ersten Krimis spielt auch im aktuellen Buch die Landschaft der Wetterau eine große Rolle, denn sie ist es, in der »Kalli« sich von den schrecklichen Bildern, die sein Beruf mit sich bringt, lösen kann. Einer seiner Lieblingsplätze ist das Bingenheimer Ried, an dessen Aussichtspunkt er gemeinsam mit Freund Jockel bei einem Bierchen Entspannung findet. Michael Elsaß kennt durch seinen Beruf die Wetterau bestens, auch viele versteckte Winkel, und gibt seinen Krimis viel Lokalkolorit mit. Aus vielen Passagen spricht seine Liebe zur Region. Speziell dieser Krimi ist zudem ein Plädoyer für Direktvermarkter.

Ein gruseliger Tod

Was reizt den Vater von zwei erwachsenen Söhnen, der mit seiner Frau in Hanau lebt, Kriminalromane zu schreiben? Als Pressesprecher ist es seine Aufgabe, über die unterschiedlichsten Sachverhalte kompakt zu berichten, immer ganz dicht am Thema. »Beim Krimi kann ich frei schreiben, mir Geschichten und Figuren ausdenken. Es ist eine Herausforderung und macht Spaß«, sagt Elsaß bei einem Gang durchs Bingenheimer Ried, bei dem auch er Entspannung findet. Elsaß, der Sozialarbeit, Soziologie und Politikwissenschaften studiert hat, ist passionierter Radfahrer. Radtouren nach Frankreich bis an den Atlantik, an der Elbe oder an der Nidda entlang und von Friedberg heim nach Hanau gehören dazu. Dabei findet er einen Ausgleich zu seiner Arbeit, die er sehr gerne macht, »weil ich tolle Leute kennenlerne und viel herumkomme«.

Bei seinem neuen Krimi »Tod im Labor« steht »Kalli« einer schwierigen Aufgabe gegenüber. Der Ermordete ist ein Wissenschaftler, der in Bad Vilbel daran forschte, wie aus weggeworfenen Lebensmittel appetitliche Massen geformt werden könnten, um das neue Produkt mit einer guten Marketingstrategie unter die Leute zu bringen. Feinde hatte er viele, sein Tod ist gruselig. Michael Elsaß spannt seine Leser lange auf die Folter, wer denn der Mörder sein könnte. Die Spannung ist groß, es gibt etliche Verdächtige.

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