07. Februar 2018, 18:47 Uhr

Wessel für Dauterich im Stadtparlament

07. Februar 2018, 18:47 Uhr
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Aus der Redaktion
Ottmar Dauterich (2. v. l.) hat sein Mandat an Klaus Wessel (r.) übergeben. Hier mit Jörg-Uwe Hahn, Thomas Reimann (M.) und Michael Rudolphi (l.). (Foto: pv)

Anlässlich der Stadtverordneten-Mandatsübergabe von Ottmar Dauterich (Gronau) zu Dr. Klaus Wessel (Dortelweil) haben die beiden FDP-Vorsitzenden in Bad Vilbel, Thomas Reimann (Partei) und Jörg-Uwe Hahn (Fraktion) einen Rück- und Ausblick vorgenommen. Hahn stellte fest: »Eigentlich ist Bad Vilbel eine ganz normale Stadt mit ca 33 000 Einwohnern. Es ist also alles zu machen, von ÖPNV über Kindergärten bis hin zu Kulturangeboten. Diese Aufgaben werden dank der reibungslosen Zusammenarbeit von FDP und CDU fast schon heimlich erledigt. Unsere Nachbarstädte machen daraus immer einen Bohei.«

Man habe sich zusätzlich um den Hessentag 2020 erfolgreich beworben. Deshalb sei man dann auch europaweit an die Ausschreibung für die Sanierung des Kurhauses und den Neubau einer Stadthalle und eines Hotels gegangen. Der tragisch verunglückte Bäderinvestor Josef Wund hatte kurz vor seinem Tod aus den Händen des damaligen Landrats Joachim Arnold die Baugenehmigung für die 200-Millionen-Investition des Kombibades erhalten. Im Quellenpark seien 89 000 Quadratmeter an Gewerbegebiet und ähnlich viel für Wohnbebauung von der Stadt veräußert worden. »Gerade sind wir im Stadtparlament daran, die notwendigen Bebauungspläne zu aktualisieren. Bestimmt werden mittelfristig weitere 4000 Bürger in unsere Heimatstadt ziehen«, sagte Hahn. Sozialdezernentin Heike Freund-Hahn könne neue Häuser auch für anerkannte Flüchtlinge einweihen, das habe »schon ganz schön lange gedauert«, die Planungen für neue Kitas liefen auf Hochtouren. »Wir Liberale können auch stolz sein, dass sich nicht nur durch die Grundstücksverkäufe die finanzielle Situation dramatisch verbessert hat. Wir mussten für 2016 in der Planung noch von einer neuen Verschuldung der Stadt von 2,8 Millionen Euro ausgehen, haben aber dank sparsamer Haushaltsführung ein Plus von 3,3 Millionen Euro erwirtschaften können «, ergänzte Reimann.

Zum Jahreswechsel habe Ottmar Dauterich aus persönlichen Gründen sein Mandat in der Stadtverordnetenversammlung niedergelegt, Klaus Wessel sei für ihn nachgerückt. »Allen, auch Kai König als unserem IT – Mann, danken wir sehr für die bisherige geleistete Arbeit. Es hat Spaß gemacht, und es wird auch künftig Spaß machen«, stellten Hahn und Reimann fest. Reimann als Parteivorsitzender zeigte sich stolz, dass die Zahl der FDP-Mitglieder 2017 von 43 auf 53 gewachsen sei.



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