09. Oktober 2019, 19:41 Uhr

Wenn CO2 aggressiv macht

09. Oktober 2019, 19:41 Uhr

Beim fünften Treff der Kinder des Projekts »Rodheimer Bienen-Weiden« stand ein Ausflug zu Imker Klaus Kottwitz auf dem Programm. Petra Schmitt und Robert Augustin von der Kita Alte Schule und Andrea Lommel, die das Projekt ehrenamtlich für die Kulturinitiative »Verzauberwelt Baidergasse« begleitet, hatten alle notwendigen Vorbereitungen getroffen.

Das Haus des Imkers war leicht zu erkennen: Schon von Weitem sah man die Bienenstöcke auf dem Balkon im 1. Stock. Mit Klaus Kottwitz und seiner Frau Ute ging es in die Werkstatt. Hier zeigte der Imker, wie ein Bienenstock aufgebaut ist. Die Kinder bekamen vorgeführt, wie die Waben aussehen und erfuhren, dass die Bienen tanzen, um den anderen zu zeigen, in welcher Richtung es viele Blüten gibt. Sie hörten, dass Wespen manchmal Bienen fangen, um sie zu verspeisen oder dass Bienen mit Zuckersaft gefüttert werden müssen, wenn sie auf den Feldern nicht mehr genug Blüten finden. Dass CO2, das Menschen ausatmen, Bienen aggressiv macht, erstaunte die Kinder.

Im Hof hatte der Imker einen seiner Bienenstöcke so aufgestellt, dass die Kinder in aller Ruhe beobachten konnten, wie die Bienen ein- und ausflogen. Laut Kottwitz bereiteten sie sich langsam auf den Winter vor. Zum Schutz der Königin und des Volkes bilden sie im Bienenstock eine Traube und halten sich gegenseitig warm genug, um zu überleben. Für einige Kinder gab es zum Abschluss die Möglichkeit, in einen Schutzanzug zu schlüpfen und sich wie ein richtiger Imker zu fühlen. (Fotos: pm)

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