17. Juli 2019, 19:32 Uhr

Wasserfälle, Fjorde und Meer

17. Juli 2019, 19:32 Uhr
Auch die Stabkirche in Ringebu steht auf dem Reiseprogramm. (Foto: Kirsten Cloos)

Der Verein für landwirtschaftliche Fortbildung Wetterau war kürzlich zehn Tage in Südnorwegen unterwegs. Die Reise führte über Hannover, Hamburg und Flensburg durch Dänemark bis nach Hirtshals. Von hier ging es bei etwas Seegang mit einer Fähre über den Skagerak bis nach Larvik in Norwegen. Nach weiteren zwei Stunden mit dem Bus war Oslo erreicht, der erste Übernachtungsort.

Am nächsten Morgen ging es zu den Wintersportorten Gol und Geilo. Beim Halt auf der Hochebene der Hardangervidda auf 1248 Metern erwartete die Gruppe Kälte und Schneeregen. Der nächste Stopp war beim berühmtesten Wasserfall Norwegens, dem 182 Meter hohen Voringfossen. Danach führte der Weg zu einem direkt am Wasser gelegenen Hotel in Nordheimsund, einem kleinen Ort an der Nordseite des Hardangerfjords.

Am nächsten Tag machte man halt am Steinsdalfossen-Wasserfall, den man auf der Rückseite begehen konnte. Die weitere Reise führte bei strahlendem Sonnenschein nach Bergen. Die Stadt an der Südwestküste ist von sieben Bergen und Fjorden umgeben, darunter der Sognefjord, der tiefste und längste Fjord des Landes. Mit einer Stadtführerin besuchte man das Viertel Bryggen mit seinen bunten Holzhäusern, den Fischmarkt, sah des Haus des Komponisten Edvard Grieg, den Hafen und vieles mehr.

Nach Voss, einem Ort zwischen Hardanger und Sognefjord gelegen, fuhr die Gruppe am nächsten Tag und weiter mit dem Zug nach Myrdal, wo die Flambahn schon wartete. Auf dieser Zugfahrt gab es viel zu sehen und zu bestaunen, allen voran der sagenumworbene Kjosfossen, der 670 Meter über dem Meer liegt. Der Ausflug führte weiter bis nach Stalheimskleiva, einer der steilsten Straßenabschnitte in Nordeuropa mit tollen Ausblicken, etwa auf zwei Wasserfälle.

Von Hafslo aus ging es am nächsten Tag entlang des Sognefjords über das Hochgebirge des Jotunheimen bis nach Lom, um sich die Säulenstabkirche anzusehen. Nachmittags erreichte die Gruppe ihr Hotel in Geiranger, gelegen am Kopf des Geiranger- fjords. Hier war Gelegenheit, ein auslaufendes Kreuzfahrtschiff zu beobachten. Sonntagmorgens genoss man mit dem Fährschiff die Fahrt über den Fjord bis Hellesylt, vorbei an alten Bauernhöfen und dem Wasserfall »Sieben Schwestern«. Im Anschluss gab es eine Fährüberfahrt nach Magerholm, bevor es weiterging nach Alesund, wo man etwas Freizeit in der Stadt verbringen konnte.

Wo die Winterspiele stattfanden

Auf dem Weg nach Oslo besichtigten die Wetterauer zuerst in Ringebu eine erhaltene Stabkirche und besuchte in Lillehammer (Olympische Winterspiele 1994) die Sprungschanze. In der Hauptstadt angekommen, sah man bei einer Stadtrundfahrt per Bus das Rathaus, das Schloss und den Hafen, spazierte durch den Vigelandpark mit seinen über 200 Skulpturen des Bildhauers Gustav Vigeland, fuhr hoch auf den Berg Holmenkollen, besuchte die Museumsinsel Bygdoy, das Freilichtmuseum und das Frammuseum. Gegen Abend hieß es: »Farvel Norge« - auf Wiedersehen, Norwegen.

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