04. Oktober 2019, 20:56 Uhr

Was noch besser werden soll

04. Oktober 2019, 20:56 Uhr

Was macht Friedberg besonders? An welchen Orten fühlen Sie sich hier wohl? Wo besteht Handlungsbedarf? Wie sieht das Friedberg der Zukunft aus? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Auftaktforums für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK), zu dem sich rund 50 Bürger am Montagabend im Ockstädter Bürgerhaus einfanden.

Bürgermeister Dirk Antkowiak lud die Teilnehmer ein, sich mit ihren Ideen einzubringen, und wünschte sich eine rege Diskussion. Insgesamt sechs Arbeitsstationen standen zur Verfügung, die jeweils mit einem Mitarbeiter der Verwaltung oder des beauftragten Prozessbüros FIRU besetzt war.

Thema Fuß- und Radverkehr

Beim Blick auf die Bestandssituation zeigte sich schnell, dass es zahlreiche positive Seiten Friedbergs gibt: viele lokale Angebote, die Bahn-Anbindung, das Stadtleben mit vielen Events. Geschätzt werden auch die Usa und die umgebenden Naturräume wie das Ossenheimer Wäldchen, aber auch die historische Bausubstanz in der Altstadt und die Burg mit Burggarten. Für letztere wurden häufig eine bessere Nutzung und eine stärkere Einbindung in die Stadt vorgeschlagen. Auch der Fuß- und Radverkehr sollte durchgängig verbessert werden, regten die Teilnehmer an, wie auch viele weitere Ideen, die das Thema Mobilität betrafen.

Die Anwesenden sahen das Friedberg der Zukunft als Modellstadt Ecocity, Innovationsstadt und Familienstadt: grün, solidarisch und fußgängerfreundlich, mit Aufenthaltsqualität und attraktiver Mitte.

Alle Bürger sind weiterhin dazu eingeladen, an dieser Vision mitzuwirken. Als nächster Schritt beginnt nun die Ideenentwicklung in thematischen Arbeitsgruppen. Amtsleiterin Dr. Pfeffer lud in ihrem Schlusswort alle Anwesenden hierzu ein: Am Montag, 14. Oktober, tagen die Arbeitsgruppen Bildung und Soziales, Erreichbarkeit und Mobilität und Freiraum, Klima und Naherholung sowie am Dienstag, 22. Oktober, die Arbeitsgruppen Wohnen, Einzelhandel und Wirtschaft sowie Kultur und Tourismus - jeweils um 19 Uhr in der Stadthalle. Die Folgetermine werden am 13. und 14. November stattfinden. Außerdem ist für Ende Januar eine Veranstaltung für Kinder und Jugendliche vorgesehen, um diese Gruppe zu beteiligen und ihre Sicht auf Friedberg einzuholen.

Besuch in Ex-Kaserne

Wer noch nicht auf dem roten Sofa Platz nehmen konnte, wird dazu am 19. Oktober beim Tag der offenen Tür in der ehemaligen Kaserne die Chance bekommen. Von 11 bis 17 Uhr besteht die Möglichkeit, Vorschläge zu unterbreiten und sich über die Entwicklung des Kasernengeländes zu informieren. Die Ergebnisse können ab Montag, 7. Oktober, auf der Homepage der Stadt Friedberg (www.friedberg-hessen.de) eingesehen werden.

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