Wetterau

»Wann ist Weihnachten?«

Für sein ausgesuchtes Konzertprogramm ist der Gesangverein Liederkranz schon lange bekannt. Die diesjährige Adventsmusik mit einem Schwerpunkt auf klassischen und mitunter barocken Kompositionen für Orgel und Chor kam der Weihnacht schon sehr nahe. Unter der Leitung von Martin Bauersfeld hatten sich der Patchwork-Chor und seine Sopranistin Susanne Zimmermann seit einem halben Jahr der Herausforderung gestellt. Andrea Hartenfeller aus Rockenberg unterstützte den Chor als Organistin und als Solistin. »Wann ist Weihnachten?«, hatte ein Sprecher aus dem Chor in den Raum gestellt. Dazu gehört sicher auch eine zauberhafte Liedauswahl, um die Herzen der Zuhörer zu wärmen. Allen voran ging das »Magnificat« von Giovanni Battista Pergolesi für Chor, Orgel und Sopran unter die Haut. Sonderstellungen nahmen im Konzert auch Charles Gounods »Laudate Dominum« für zwei Soprane und Orgel, hier gespielt von Bauersfeld, und die Weihnachtsgeschichte von Max Drischner ein. Von der Kanzel hinab gesungen, war das Musikererleben noch inniger. Ganz nah am Publikum bahnten sich Zimmermann und Hartenfeller mit John Rutter’s Engelsgesang und Engelbert Humperdincks Abendsegen den Weg zu den Herzen. Lebhafte und mitunter beswingte Momente bescherte der Chor mit dem »Jingle Bell Rock«, mit »Ding! Dong! Merrily on High« und, in einem Satz von Lorenz Maierhofer, »Down in Bethlehem«. Mendelssohn-Bartholdy’s »Sehet, welch eine Liebe« bildete den krönenden Abschluss und könnte auch die Frage beantworten: »Wann ist Weihnachten?«.
04. Dezember 2018, 20:26 Uhr
Annette Hausmanns

Für sein ausgesuchtes Konzertprogramm ist der Gesangverein Liederkranz schon lange bekannt. Die diesjährige Adventsmusik mit einem Schwerpunkt auf klassischen und mitunter barocken Kompositionen für Orgel und Chor kam der Weihnacht schon sehr nahe. Unter der Leitung von Martin Bauersfeld hatten sich der Patchwork-Chor und seine Sopranistin Susanne Zimmermann seit einem halben Jahr der Herausforderung gestellt. Andrea Hartenfeller aus Rockenberg unterstützte den Chor als Organistin und als Solistin. »Wann ist Weihnachten?«, hatte ein Sprecher aus dem Chor in den Raum gestellt. Dazu gehört sicher auch eine zauberhafte Liedauswahl, um die Herzen der Zuhörer zu wärmen. Allen voran ging das »Magnificat« von Giovanni Battista Pergolesi für Chor, Orgel und Sopran unter die Haut. Sonderstellungen nahmen im Konzert auch Charles Gounods »Laudate Dominum« für zwei Soprane und Orgel, hier gespielt von Bauersfeld, und die Weihnachtsgeschichte von Max Drischner ein. Von der Kanzel hinab gesungen, war das Musikererleben noch inniger. Ganz nah am Publikum bahnten sich Zimmermann und Hartenfeller mit John Rutter’s Engelsgesang und Engelbert Humperdincks Abendsegen den Weg zu den Herzen. Lebhafte und mitunter beswingte Momente bescherte der Chor mit dem »Jingle Bell Rock«, mit »Ding! Dong! Merrily on High« und, in einem Satz von Lorenz Maierhofer, »Down in Bethlehem«. Mendelssohn-Bartholdy’s »Sehet, welch eine Liebe« bildete den krönenden Abschluss und könnte auch die Frage beantworten: »Wann ist Weihnachten?«.

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