02. Juli 2018, 21:37 Uhr

Vorhang auf

02. Juli 2018, 21:37 Uhr
Unzählige Übungsstunden und viel Kraft stecken in dieser Darbietung des Varieté Voilà der freien Waldorfschule. (Fotos: Sina Fend/pv)

»Ich bin absolut begeistert! Es war von Anfang bis Ende eine durchweg gelungene Show! Von mir 100 von 100 Punkten.« Das war die Reaktion einer Zuschauerin, die erstmals die jährlichen Shows des Varieté Voilà der freien Waldorfschule besuchte. 72 Artisten mit vielen fleißigen Helfern, Organisatoren und Technikern im Hintergrund beeindruckten die Zuschauer in der letzten Woche mit ihrer neuen Show »TeleVoilà«.

Atemberaubende Tricks und anmutige Choreografien wurden durch eine schauspielerisch dargestellte Story abgerundet und geschickt darin eingebettet, sodass die unterschiedlichsten Nummern zu einem harmonischen Ganzen wurden. Die Story, ganz nach dem Motto »TeleVoilà«: Ein typischer Familienabend vor dem Fernseher, Kinder und Eltern haben ihre eigenen Film- und Sendungswünsche, das Sofa ist mal wieder viel zu klein für alle, und noch dazu verselbstständigt sich der neue Fernsehapparat mit Sprachsteuerung.

72 Artisten treten auf

Doch ganz so typisch ist der Fernsehabend dann doch nicht: Das Programm von »TeleVoilà« beeinhaltete eine weitaus vielfältigere Mischung voller Nervenkitzel, mit Humor, verführerisch und verzaubernd. Ob Airtrack, Tanz, Trapez, Akrobatik, Jonglage oder Strapazen, die Show ließ keine Wünsche offen.

Die große Aufgabe die einzelnen zueinander sehr kontrastreichen Nummern zu einer großen Show zusammenzufügen, ist ausgezeichnet gelungen. »Hinter uns liegt ein trainingsreiches Jahr, welches besonders in den letzten Wochen sehr kräftezehrend war, um das große Endergebnis noch zu perfektionieren und zusammenzufügen«, sagen die Mitwirkenden.

Nur mit einem starken Zusammenhalt innerhalb des Vereins und einer enormen Hilfsbereitschaft unter allen Mitwirkenden sei es möglich, eine solche Show, mit diesem für Schüler und Studenten außergewöhnlich hohem Niveau, wie es von Publikumsseite und auch von Experten heißt, auf die Beine zu stellen.

»Ein großes Lob für diese rundum gelungene und absolut professionelle Leistung sowohl von den Artisten, als auch aus bühnentechnischer Sicht«, sagte der Bühnenmeister der Frankfurter Oper. Ein weiteres Lob kommt vom langjährigen Fotografen des Varietés: »Dieser tolle, durchgängige Spannungsbogen von der ersten Minute an, die außerordentlichen akrobatischen Leistungen und der Spaß, der von der Bühne ins Publikum floss, sind in dieser Form nur mit sehr viel Liebe zur Show erzielbar.« Er nannte »TeleVoilà« die in der Summe bislang beste Show.

Was bleibt, sei eine wunderschöne Zeit mit tollen Erfahrungen und gemeinsamen Erlebnissen und dem Gefühl, Teil dieser Show gewesen zu sein. »Und so freuen wir uns, unsere Gäste im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen«, sagt Antonia Brandt aus der 12. Klasse.

Weitere Infos gibt es online unter: www.varietevoila.de.

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