17. Mai 2017, 21:03 Uhr

Von São Paulo nach Rodheim

17. Mai 2017, 21:03 Uhr
Ihre Stimmen sind die Instrumente: Die Band »Viva Voce«. (Foto: pv)

Die Rodheimerin Birgit Lempp staunte nicht schlecht, als ihre Mutter, die in Brasilien lebt, begeistert vom Auftritt einer deutschen A-cappella-Formation berichtete, die in der Friedenskirche in Sao Paulo ein Konzert gab; und dass diese Band nach ihrer Rückkehr in Deutschland einen Auftritt in der Nähe von Frankfurt habe. Nach weiteren Recherchen stand fest: Es handelte sich um die A-cappella-Band Viva Voce, die jüngst im Bürgerhaus ihres Heimatortes gastierte. Hierher hatten die Organisatoren des Gesangvereins Eintracht die fünf Sänger im Rahmen des 175-jährigen Jubiläums verpflichtet. Nach der gelungenen Auftaktveranstaltung im Februar haben sie damit dem Festjahr ein weiteres musikalisches Highlight hinzugefügt.

Bodo Herp, Vorstandsmitglied der »Eintracht« – er hatte die Kontakte zu Viva Voce geknüpft – begrüßte mit launigen Worten die Band und die Gäste in der gut gefüllten »Rodheim-Arena«. Und die Besucher waren schnell begeistert von der professionellen Mischung aus Stimmenakrobatik und perfekter Live-Performance, die die fünf Musiker auf die Bühne zauberten. Bei Davids italienischem Opernsolo blieb es der neuen Rosbacher Blütenkönigin Kristina Jakob vorbehalten, dem Tenorsänger einen Blumenstrauß auf die Bühne zu werfen. Ebenfalls in der ersten Reihe gab sich Bürgermeister Thomas Alber die Ehre. Besonders gespannt war man in Kreisen der Rodheimer Chormitglieder auf den Titel »Ich weiß, dass ich nichts weiß«, den sie seit Kurzem in ihrem Repertoire haben. Und wie das Publikum waren auch sie begeistert von der Textzeile mit dem hochaktuellen Bezug: »Warum hat Donald Trump den FBI-Chef rausgeschmissen?«, dieser Text war noch am Nachmittag zusammen mit »Eintracht«-Sänger Benni Muhle kreiert worden.

Überzeugend wie die gesamte Show war auch die Schlussvorstellung. Die fünf Sänger bedankten sich musikalisch beim gastgebenden Verein und dessen Vorsitzenden Axel Pfadenhauer sowie bei Chorleiter Björn Nolting und dessen Gattin Sabine, die sich über eine CD freuen durften. Mit stehendem Applaus verabschiedete das Publikum die Gesangskünstler. Kommentar der Konzertbesucherin Sabine Besemer: »Super! Ich war begeistert!«

Als besonderes Schmankerl am Schluss sangen die fünf Stimmakrobaten am Info-Stand für die verbliebene Fangemeinde noch ein Ständchen, live und ganz ohne Technik. Fazit von Organisator Bodo Herp: »Wer nicht da war, hat etwas verpasst.«

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