12. Juni 2018, 19:13 Uhr

Von München nach Venezia mit dem Rad

12. Juni 2018, 19:13 Uhr
Kurz vor der Abfahrt in Deisenhofen (v. l.): H. Pauly, D. Gröschel, P. Haase, K.-H. Eckhardt, H. Kopp, R. Romeike, C. Käding, B. Giar , J. Diescher, T. Lenz und B. Jansen. (Foto: pv)

Die Fahrradtour der FCO-Somaradler führte in diesem Jahr von München nach Venedig. Diese Radtour verläuft in groben Zügen von München – Tegernsee – Achenpass – Achensee – Jenbach (Inntalradweg) – Insbruck – Brenner – Sterzing – Franzensfeste – Bruneck (Pustertal) – Toblach – Cortina d’Ampezzo – durch die Dolomitten – Treviso bis nach Venedig. Der Begleitbus, wie immer bestens gesteuert durch Bertram »Daisy« Jansen, wurde mit Rädern und Gepäck bepackt. Am Freitag fuhren die Radler per Bahn nach München und dann nach Deisenhofen. Fast gleichzeitig trafen auch Bertram Jansen und Dirk Gröschel mit dem Begleitbus ein.

Nach dem Zusammenbau der Räder konnte die mit Spannung erwartete Tour beginnen. 42 Kilometer wurden an diesem Tag bis Miesbach geradelt. Am Samstag ging es über den Achenpass, Achensee nach Jenbach und am Inntalradweg entlang; man übernachtete nach 101 Kilometer in Hall in Tirol.

Über 33 Stunden im Sattel

Am Sonntag wurde wieder der Inntalradweg bis Innsbruck genutzt. Ab hier wäre man besser die alte Brennerbundesstraße gefahren, denn die alte Römerstraße über Vill und Patsch ist eine echte Herausforderung. Zum Mittagstisch in Matrei waren die Somaradler schon einigermaßen geschafft. Die letzten Kilometer von Gries zum Brenner verlangten den Radlern alles ab. Danach folgte eine wunderschöne, 30 Kilometer lange Abfahrt durch das Eisacktal, nach Stilves bei Sterzing. 80 Kilometer wurden an diesem Tag bei sehr schönem Wetter geradelt.

Montags ging es weiter durch das Eisacktal bis Franzensfeste und dann in das Pustertal, Sonne pur. Über Bruneck erreichte man am späten Nachmittag Toblach auf 1.220m NN. Dienstag: der letzte Anstieg nach Cortina d’Ampezzo steht an und es regnet in Strömen.

Nach einer kurzen Besprechung wird entschieden; Fahrräder und drei Radler in den Begleitbus und der Rest im Großraumtaxi nach Cortina d’Ampezzo. Auf der Fahrt nach Cortina d’Ampezzo öffnet sich der Himmel am Dürrensee. Taxi und Begleitbus werden gestoppt und weiter geht die Radtour.

In Cortina d’ Ampezzo mussten die Radler aber wieder einen Unterschlupf suchen, da es erneut in Strömen regnete. Bei wechselndem Wetter fuhr man am Nachmittag die wunderschöne Dolomitenabfahrt weiter bis Ponte nelle Alpi. Von den gefahrenen 91 Kilometern waren 80 Abfahrtskilometer.

Am Mittwochmorgen strahlte wieder die Sonne. Nach weiteren 40 Kilometern bergabspucken uns die Dolomiten bei Vittorio Veneto aus dem Berg. Die venizianische Tiefebene bot ab jetzt nur noch Flachland. Bis San Bartolomeo bei Treviso hatte man an diesem Tag 87 Kilometer in den Knochen.

Am Donnerstag, dem letzten Tourtag, ging es an der Piave entlang. Über Lido di Jesolo erreichte man, nach 555 Kilometern und 33,5 Stunden im Sattel, Punta Sabbioni (der rechte Leuchtturm vor Venedig).

Die ältesten Tourteilnehmer, Horst Pauly, Horst Kopp, Karl-Heinz Eckhardt und Bernd Giar fuhren die Radtour per E-Bike. Fazit: Diese Radtour kann man noch einmal fahren und an gewonne Erfahrungen sowiewunderschöne Landschaften anknüpfen. Am Freitag entspannte man sich bei einer Schiffsfahrt nach Venedig und am Samstag wurde die Heimreise per Flugzeug angetreten.

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