03. September 2019, 19:17 Uhr

Viel Spaß in Partyhochburg Dorheim

03. September 2019, 19:17 Uhr
Die Kerbburschen holen den in Dorheim wohnenden Bürgermeister Dirk Antkowiak mit dem Traktor ab. Mit dabei: der Kerbbaum. (Foto: Jürgen Komm)

. Das wird man so schnell nicht vergessen: Der Festplatz am Kuhweidweg in Dorheim muss das Zentrum des Universums in puncto Feierlaune sein. Die 23. Dorheimer Kerb bestand aus drei unvergesslichen Tagen mit einer bemerkenswerten Besucherresonanz.

Am Samstag holten die Kerbburschen und das Musikcorps Bürgermeister Dirk Antkowiak, der seit über 20 Jahren in Dorheim wohnt, zu Hause ab. Dann ging es samt Kerbbaum mit Zwischenstopps zum Festplatz, wo der Baum ans Zelt genagelt wurde und der Bürgermeister mit den Worten »auf eine erfolgreiche Kerb« den Beginn der Feier verkündete. Vorher hatte er mit zwei Schlägen den Zapfhahn ins Freibierfass gedroschen. Die Kinder vergnügten sich beim Spielenachmittag, der von den Kerbmädels bestens organisiert worden war. Abends setzte die Band Reload einen ersten großen Kerb-Höhepunkt. Immer wieder sang das Publikum im proppenvollen Festzelt mit - und besonders bei »Your sex is on fire« hatte man das Gefühl, dass das Zelt jeden Moment abhebt. Ein Klasse für sich war Schlagzeuger Tobi »ET« Ellenberger. Laut und lang war’s, und kaum hatte sich der Ort zur Ruhe begeben, kreuzte schon das Musikcorps mit seinem Weckruf zu Beginn des Sonntags auf. Geweckt zu werden, ohne vorher geschlafen zu haben - eine typische Dorheimer Spezialität.

13 Vereine ziehen an einem Strang

Spezialist für besondere Gottesdienste ist zweifelsohne Pfarrer Hilmar Gronau. Im ökumenischen Zeltgottesdienst wurde er unterstützt vom evangelischen Kirchenchor und von Luise Arnold von der katholischen Pfarrgemeinde, die in ihrer Ansprache das Geheimnis des Erfolges der Dorheimer Zeltkerb lüftete: »In Friedberg zum Herbstmarkt lässt man das Zelt aufbauen, in Dorheim machen das die Vereine, vorneweg die Feuerwehr und der FSV.«

Die Gemeinschaft der Vereine ist der Schlüssel zum Erfolg. 13 Vereine organisieren unter der Regie des Vereinsrings das Spektakel, besonders die Macher Thomas Hergesell und Volker Frühschütz sind hervorzuheben. Mittags spielten die Reichelsheimer Musikanten um Wernfried Meiss in gewohnt flotter Manier auf. Der Dorheimer Traditionsspielmannszug glänzte dazwischen mit einer perfekten Einlage. Horsti Markoff hat seine Jungs unverändert im Griff.

Am Montag stand der Frühschoppen auf dem Programm. Es gab Freibier, Äppel-Quetscher, Wellfleisch, wieder Freibier und vieles mehr. Was ein Paukenschlag zum Finale, und wenn einem heute ein Dorheimer über den Weg laufen sollte, kann man ihn fragen: »Wem ist die Kerb?« Er wird mit letzter Kraft antworten: »Uuuussss«.

Jürgen Komm

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