09. August 2019, 21:41 Uhr

Verdienstorden für Repp

09. August 2019, 21:41 Uhr
Volker Bouffier (l.) verleiht Klaus Repp den Hessischen Verdienstorden - auch zur Freude von dessen Frau Renate Repp. (Foto: pm)

Ministerpräsident Volker Bouffier hat Klaus Repp, den langjährigen Präsidenten der Handwerkskammer Wiesbaden und gebürtigen Weckesheimer, mit dem Hessischen Verdienstorden ausgezeichnet. Er dankte dem Geehrten bei dessen Verabschiedung in den Ruhestand im Meistersaal der Handwerkskammer für sein »unermüdliches und beispielgebendes Engagement für das Handwerk in Hessen«.

Der gelernte Bau- und Kunstschlosser, der kürzlich seinen 70. Geburtstag feierte, entdeckte schon früh sein großes Interesse und Talent für das Metallbau-Handwerk: Bei seiner Gesellenprüfung 1968 wurde er beim Wettbewerb der Handwerksjugend dritter Bundessieger. 1972 legte Repp seine Meisterprüfung ab und machte sich als Handwerksunternehmer mit der Repp Metallgestaltung GmbH selbstständig.

Von Denkmalschutz bis Gericht

Den Betrieb führt er noch heute mit seinem Sohn Alexander. Als Obermeister der Metall-Innung war er von 1989 bis 2006 Mitglied im Vorstand der Kreishandwerkerschaft des Wetteraukreises, deren stellvertretender Vorsitzender er von 2002 bis 2006 war. In den Gremien der Handwerkskammer Wiesbaden engagiert sich der in Langgöns Wohnende seit 1992. Zunächst als vereidigter Sachverständiger im Metallbau-Handwerk, seit 1995 als Mitglied im Meisterprüfungsausschuss und von 1999 bis 2004 als Mitglied in der Vollversammlung.

Sein vielfältiges Engagement in den Gremien der Handwerkskammer führte dazu, dass er 2004 zum Vizepräsident gewählt wurde. Von 2009 bis zum heutigen Tag bekleidet Repp das Amt des Präsidenten. Zudem ist er in der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern seit 2016 als Vizepräsident auf Landesebene tätig. Auch in der Spitzenorganisation des hessischen Handwerks, im Hessischen Handwerkstag, vertritt er die Kammerseite.

Bouffier würdigte Repp als Menschen mit Gestaltungswillen und Verantwortungsbewusstsein, dem es darum gehe, im Dialog mit der Politik gute Rahmenbedingungen für das Handwerk zu schaffen. »Vor allem die Stärkung des Meisterbriefs als Qualitätssiegel handwerklicher Arbeit war und ist ihm ein zentrales Anliegen«, sagte Bouffier. Deshalb zeige sich vor allem im Bereich der beruflichen Aus- und Fortbildung das zentrale Credo von Repp, dass Qualität von Qualifizierung komme. Und weiter: »Die erfolgreiche ehrenamtliche Arbeit von Klaus Repp für das Handwerk, für die Gesellschaft und viele andere Organisationen haben ihm ein hohes Ansehen eingebracht.« Diese Leistung wolle man nun mit dem Hessischen Verdienstorden würdigen.

Repp ist des Weiteren Mitglied im Beirat der Unteren Denkmalschutzbehörde des Wetteraukreis und ist Gründungsmitglied des 2008 neu geschaffenen Vereins Oberhessen e.V. zur wirtschaftlichen und kulturellen Weiterentwicklung der Region und zur Förderung der eigenen Identität. Darüber hinaus war er von 2010 an im Vorstand des Regionalvereins »MitteHessen«. Im 2013 neu geschaffenen Regionalmanagement ist er bis heute abwechselnd als Aufsichtsratsvorsitzender und als Vorsitzender der Gesellschaftervereinigung tätig. Als ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Gießen ist Repp außerdem seit März 1997 aktiv.

Bouffier dankte dem scheidenden Präsidenten und wünschte ihm für den Ruhestand Gesundheit und Zufriedenheit: »Ich möchte Ihnen von Herzen Danke sagen und meine Anerkennung aussprechen für all das, was Sie für das hessische Handwerk getan haben. Ihr Erfolg wirkt nach. Darauf können andere aufbauen.«

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