19. März 2019, 20:41 Uhr

Veranstaltungen gut besucht

19. März 2019, 20:41 Uhr
Sie erhalten die Ehrennadeln bei der Mitgliederversammlung: Hintere Reihe (v. l.) Klaus Heinold und Peter Kretschmer für 40 Jahre Mitgliedschaft und Ruth Müller für mehr als 20 Jahre. Vordere Reihe (v. l.) Wolfgang Schenk, Heidi Engfeld, Inge Schenk und Klaus Rack für über 20-jährige Mitgliedschaft. (Foto: pv)

Ruth Müller, Sprecherin des Vorstands, konnte auf der Mitgliederversammlung des NABU Friedberg kürzlich über ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr 2018 berichten. So wurden anlässlich des 40-jährigen Vereinsjubiläums elf der damaligen Gründungsmitglieder, teilweise in Abwesenheit, für ihre Verdienste mit Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet. Sehr positiv habe sich die Zahl der Mitglieder – inzwischen fast 600 – entwickelt. Damit ist der NABU Friedberg aktuell die stärkste Ortsgruppe des Naturschutzbundes in der Wetterau.

Arbeitsintensiv waren die Pflegemaßnahmen auf den eigenen NABU-Grundstücken. So wurden alte Hütten abgerissen und Mäharbeiten durchgeführt. Auf einem Pachtgrundstück, das im Jahr 2017 als dauerhafte Blumenwiese mit regionalem Saatgut angelegt wurde, waren Pflegemaßnahmen notwendig und das Mahdgut wurde abtransportiert.

Umfangreich war auch das Veranstaltungsprogramm mit 18 Terminen, die teilweise in Kooperation mit anderen Vereinen durchgeführt wurden. Dabei ragte eine Veranstaltung heraus: die Fledermausexkursion mit mehr als 100 Besuchern. Aber auch der Zuspruch bei anderen Veranstaltungen war dem NABU zufolge sehr zufriedenstellend.

Zuspruch für Kindergruppe

Erfreulich sei auch die Entwicklung der Kindergruppe gewesen, teilt die Ortsgruppe weiter mit. An den regelmäßigen Treffen der Gruppe, die laut dem Friedberger NABU-Pressesprecher Axel Müller im vergangenen Jahr gegründet wurde, nehmen bis dato bis zu zehn Kinder teil.

Daneben arbeitete der NABU Friedberg auch im Kreisvorstand mit und unterstützte beim Aufbau einer Naturschutz-Jugendgruppe beim Kreisverband. Obsternte, Vermittlung von Obstbäumen, Ausbau der Kooperation mit anderen Gruppen sowie Mitarbeit bei Arbeitskreisen der Stadt Friedberg gehörten ebenfalls zu den Aktivitäten. Auch auf der politischen Ebene mischten sich die Friedberger Naturschützer ein und luden die Kandidaten für die Wahl des Landrats nach Friedberg ein.

Der Höhepunkt im letzten Jahr war der Mitteilung zufolge der Besuch der Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD). Sie besichtigte den Streuobst-Erlebnispfad am Dorheimer Wingert, der von der Friedberger Ortsgruppe angelegt wurde. Bei dem Besuch seien Bienen, Wildbienen, Streuobst und die weiter fortschreitende Zerstörung der Umwelt die wichtigsten Themen gewesen.

Noch nicht abgeschlossen sind die Gespräche mit der Stadt Friedberg zur Umnutzung des nicht mehr benötigten Trafoturms in Dorheim für den Naturschutz.

Neues Programm

Bei den Veranstaltungen soll für das laufende Jahr an Bewährtem festgehalten, aber auch Neues angeboten werden. So ist dieses Jahr ein weiterer Obstbaumschnittkurs im Sommer geplant, die Kooperation mit den Anglern mit zwei Veranstaltungen wird verstärkt und auf dem NABU-Gelände am Wingert wird ein Informationstag zum Thema Bienen, Tiere und Streuobst durchgeführt werden. Die Friedberger Ortsgruppe ist sich sicher: Die gute Resonanz bei den bisher im laufenden Jahr durchgeführten Informationsveranstaltungen zeigt, dass man auf dem richtigen Weg ist. Allerdings hat das Wetter auch mal weniger gut mitgespielt. So gab es bei der kürzlich durchgeführten Steinkauzexkursion witterungsbedingt keinen Erfolg zu vermelden. Doch das habe der guten Stimmung bei warmen Getränken und einem kleinen Imbiss zum Abschluss keinen Abbruch getan, heißt es.

Mehr zu den geplanten Terminen gibt es im Internet unter www.nabu-Friedberg.de.

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