30. Mai 2019, 18:21 Uhr

Über das Glück dieser Erde

30. Mai 2019, 18:21 Uhr
»Pferde sind tolle Tiere. Man muss sich gut um sie kümmern und aufpassen«, sagen die Kinder der Klasse 3a der Brüder-Grimm-Schule aus Dorheim nach dem Besuch auf dem Reiterhof Waechter. (Foto: pv)

. Die Klasse 3a der Brüder-Grimm-Schule aus Dorheim hat sich auf dem Reiterhof Waechter und bei der Reitschule Draumur in Rosbach umgesehen und recherchiert.

»Es war cool und überzeugend. Es hat Spaß gemacht,« meint Ilias Al Yafie. »Die Pferde, mit denen wir zu tun hatten, waren Elfa und Nös. Es war spannend, wie die mit Vollgas gerannt sind. Der Geruch war nicht so toll, aber die anderen Sachen haben Spaß gemacht. Und am Ende haben wir alle einen coolen Glücksbringer bekommen. Es war natürlich ein Pferdehufeisen, was wir bekommen haben.« Diesen haben wir von Mariane Waechter als Geschenk bekommen.

Am Recherchetag wurden wir von Nadja Weachter bereits erwartet. Sie hat sogar extra Urlaub für uns genommen. Sie ist übrigens die Chefin des Hofs. Sie begrüßte uns alle sehr höflich und sofort erfuhren wir neue spannende Sachen, die wir noch nie gehört haben, meinen Dominic Juling und Sehar Amir. Nebenbei haben wir einen Hufschmied beobachtet, wie er den Pferden neue Hufe angebracht hat.

Als die Jungen (auch ein paar Mädchen) aus der Klasse hörten, dass wir mit dem Zeitungsprojekt »Zeitung in der Grundschule« auf einen Reiterhof fahren, fanden sie es unfair, berichten Lilly Franke und Israa Bahaji. Beide wollten dann unbedingt erklärt bekommen, was das Ganze mit Glück auf sich hat. Nadja und Mariane Waechter haben uns erklärt, warum das Glück auf dem Rücken der Pferde liegt. »Die Antwort war sehr erstaunlich für uns«, sagen Nadja und Mariane. Mariane Waechter schwärmte: »Wenn ich mich auf das Pferd setze, fühle ich mich wie ein neuer Mensch.« Nadja Waechter sagte: »Wenn man viel zu tun hat und im Stress ist, kann man sich auf dem Pferd gut entspannen und ausruhen.«

Interview mit der Chefin

Dann sind wir zur Reitschule Draumur gelaufen. Dort haben wir Ilka Peter kennengelernt. Sie ist die Chefin der Reitschule Draumur. Auch sie hat sich extra Zeit für uns genommen. Sie hat acht Pferde. Alles Isländer. Zwei davon, nämlich Nös und Elfa, durften wir säubern, putzen, kämmen und ihre Hufe auskratzen. »Das war super und hat mir Spaß gemacht. Es war ganz besonders!«, meinten Henry Redetzky und Neda Formuli. Hannah Gebauer sagte: »Das war richtig schön«. Dann sind wir mit Ilka, Nadja und den beiden Pferden zum Zirkel gelaufen. Dies ist ein Kreis, wo Pferde rennen können und ihre fünf verschiedenen Schrittarten üben können. »Wir durften sogar zusehen, wie Nös und Elfa im Zirkel getrabt sind«. Nös ist der Anführer von sieben Pferden, weil er vorne steht, und Elfa durfte ihn nicht überholen.« »Das war toll zum Zuschauen«, erzählten Lilia Waldheim und Hannah Gebauer. Ein kleines Interview führte Ayub Osman mit Frau Waechter. Er bekam selbstverständlich zahlreiche Antworten, die von Pablo Restrepo und Toni Merzdorf aufgeschrieben wurden.

Den Reiterhof Waechter gibt es seit 40 Jahren. Zu dem Hof gehören zwei Reitschulen. Aus eigener Zucht hat es ein Jungpferd zum Hessentitel geschafft. Es finden auch immer wieder Reiterspiele auf dem Hof statt. Am meisten vertreten sind dort Isländer, aber auch ein paar wenige andere Rassen.

Das sind wichtige Unterschiede

Die Pferde fressen, spielen und werden geritten. »Falls man ein eigenes Pferd möchte, kann dies ganz schön teuer werden«, meint Pablo Restrepo. Viele Pferde werden nicht so alt, aber sie können sogar bis zu 40 Jahre alt werden. Der Unterschied zwischen Pferd und Pony ist, dass das Pferd größer ist als das Pony. Der Unterschied zwischen Stroh und Heu ist, dass Stroh trocken und Heu feucht ist. Pferde mögen am meisten Heu, weil es feuchter ist. Im Winter fressen Pferde Heu, da es warm und trocken ist. Und im Sommer fressen sie Gras, da es schön saftig ist. Wenn Pferde sich mögen, jucken sie sich manchmal gegenseitig am Rücken.

Am Ende waren alle Kinder aus der Klasse 3a sehr glücklich und froh, mit dabei gewesen zu sein. Hannah Gebauer und Lilia Waldheim resümierten gemeinsam: »Es war ganz toll auf dem Reiterhof. Es war einfach zu schön.« Seit unserem Besuch haben sich auch Meinungen aller Kinder geändert, die den Reiterhof zunächst blöd fanden. »Pferde sind tolle Tiere. Man muss sich gut um sie kümmern und aufpassen«, sagte Leo Matic. Er wurde von Avdin Salesevic ergänzt, der sagte: »Ich mag Pferde total gern, und am liebsten würde ich mir ein Pferd kaufen.« Für beide und weitere Kinder war es die erste Begegnung mit Pferden.

Verfasserinnen und Verfasser sind die Kinder der Klasse 3a der Brüder-Grimm-Schule aus Dorheim

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