11. Dezember 2017, 20:56 Uhr

»Tochter Zion« und Griebenschmalz

11. Dezember 2017, 20:56 Uhr
Der Basilika-Chor singt »Ein Stern am Himmel«, eine Komposition seines Dirigenten Jan Frische. (Fotos: udo)

Stimmungsvoll endete am Sonntag das Adventskonzert der Heimatliebe in der Basilika. Die Besucher ließen sich Griebenschmalz und Glühwein schmecken, während Schneeflocken ihre Köpfe umwehten.

Zuvor hatte Jörg Alfons Hutter, dem die Leitung des Konzerts oblag, mit Improvisationen über den Choral »Es kommt ein Schiff, geladen«. Drei Chöre – die Männer der Heimatliebe Ilbenstadt, der gemischte Chor der Heimatliebe Burg-Gräfenrode und der Basilika-Chor aus Ilbenstadt – boten Advents- und Weihnachtslieder seit der Romantik dar. Das Konzert wurde zugunsten der Renovierung der Onymus-Orgel veranstaltet, mit der im kommenden Jahr begonnen werden soll. Den aktuellsten Beitrag des Nachmittags lieferte der Basilika-Chor, der »Ein Stern am Himmel« sang. Eine Komposition seines Dirigenten Jan Frische. Frohe Weihnachtsweisen präsentierte die Bläsergruppe des Musikzugs Niddatal unter Leitung von Michael Gottwalz.

Pfarrer an der Querflöte

Als Solisten traten zuerst der Trompeter Philipp Lösch mit »Trumpet Tune« von Henry Purcell und später Pfarrer Bernd Richardt an der Querflöte mit einem Stück von Georg Friedrich Händel auf. Händels Choral »Tochter Zion« sangen alle Mitwirkenden zusammen, dann luden die Landfrauen in der Vorhalle zu Speis und Trank ein.

Reinhold Brucker, der Vorsitzende der Heimatliebe Ilbenstadt, begrüßte das Publikum im Namen aller Mitwirkenden zum 16. Orgel-Benefizkonzert. Reinhard Schwarz, Vize-Vorsitzender des Orgelfördervereins, schlug gemäß dem Markus-Evangelium vor, dem Herrn den Weg zu bereiten. Instrumentale und vokale, Solo- und Ensembledarbietungen sowie alte und neue Beiträge fügten sich dank der durchdachten Gesamtleitung Hutters zu einem stimmigen, abwechslungsreichen und fröhlichen Konzert zusammen. Vertraute heimische und internationale Stücke waren zu hören.

Hutter hatte während des Konzerts viel zu tun. Er musizierte an der Onymus-Orgel, dirigierte zwei Chöre und begleitete die Solisten am Continuo und die Chöre am E-Piano.

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