17. Oktober 2019, 20:41 Uhr

Stromaggregat für den Notfall

17. Oktober 2019, 20:41 Uhr

»Bei einer Katastrophe sind wir auf uns selbst gestellt«, sagte Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel bei der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter im Bürgerhaus Ranstadt. Deshalb soll für die technische Einsatzleitung im Feuerwehrhaus Ranstadt, die derzeit errichtet wird, ein Notstromaggregat gekauft werden. Für die Anschaffung des mobilen Stromerzeugers auf einem Anhänger wird ein Förderantrag beim Land Hessen gestellt. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf 35 000 Euro. Laut Reichert-Dietzel können damit im Katastrophenfall im Bürgerhaus kurzfristig 50 Personen betreut werden. Zudem könnten fünf Arbeitsplätze der Gemeindeverwaltung mit dem Notstrom betrieben werden.

Im Rahmen der Vereinsförderung stimmten die Gemeindevertreter auch zu, dass der ASV Dauernheim, der Sportverein Ranstadt und der FSV Dauernheim Zuschüsse der Gemeinde erhalten. Bis zu 2150 Euro für die Anschaffung eines Aufsitzrasenmähers als Ersatz für einen defekten Mäher erhält der ASV; der SV bekommt bis zu 2814 Euro für die Beschaffung einer Fertiggarage. Mit maximal 4410 Euro wird die Errichtung einer Hütte durch den FSV bezuschusst. Die Gelder werden im Haushalt 2020 bereitgestellt. Zudem hatte bereits der Gemeindevorstand entschieden, die Hälfte der Kosten für die Ausbildung von Übungsleitern (260 Euro) des FSV Dauernheim zu übernehmen.

Auf der Tagesordnung standen außerdem einige Punkte aus dem Bereich Bauverwaltung. So wurde die Verlegung einer neuen Wasserversorgungsleitung im Wochenendgebiet Dauerheim für 84 000 Euro beschlossen. Da die Unterwasserpumpe im Brunnen Ranstadt defekt ist, muss sie ausgetauscht werden. Dies verursacht Kosten in Höhe von 7700 Euro.

Die Eigentumswohnung in Ober-Mockstadt, die im Jahr 2016 für die Unterbringung von Flüchtlingen gekauft worden ist, steht momentan leer. Da die Zuweisungszahlen allgemein, so auch in Ranstadt, rückläufig sind, könnte die Wohnung wieder verkauft werden. Der entsprechende Antrag der Verwaltung wurde in den Haupt- und Finanzausschuss überwiesen. Dort sollen auch die Kosten für eine Sanierung beraten werden, denn: »Möglicherweise kann die Wohnung auch angesichts des angespannten Wohnungsmarktes sozialverträglich vermietet werden«, regte Christian Loh, der Fraktionsvorsitzende der CDU, an.

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