14. August 2019, 21:47 Uhr

Haus der Begegnung

Ständchen für den Förderverein

14. August 2019, 21:47 Uhr

»Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen«, wusste bereits Guy de Maupassant. Den französischen Erzähler und Novellisten zitierte Jürgen Wiegand, Erster Vorsitzender des Fördervereins Haus der Begegnung (HdB), zum zehnjährigen Bestehen des Vereins. »Hier treffen und begegnen sich Menschen. Hier tagen mehr als 30 Vereine und viele Gruppen, bieten Organisationen Informationen, Vorträge, Sprechstunden und Beratungen an«, sagte Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU). »Zum einen ist es die Entstehungsgeschichte des Kultur-, Bildungs-, Beratungs- und Veranstaltungszentrums, die eng verknüpft ist mit dem Projekt Eine Stadt hilft sich selbst. Und zum anderen sind es die Menschen, die sich hier ehrenamtlich engagieren«, lobte er. »Das HdB ist ein Riesenerfolg und das innerhalb von gerade einmal zehn Jahren.«

Die Idee für den Treffpunkt mitten im Stadtzentrum hatte der verstorbene Bürgermeister Günther Biwer. Bereits 1982 war es im Sozialplan der Stadt vorgesehen. »2008 gründeten sich die Selbsthilfekontaktstelle Bürgeraktive, die Nachbarschaftshilfe und das Seniorenbüro«, erinnerte Wiegand. Für die Aufgabe, das Projekt HdB umzusetzen, begeisterte Biwer den Unternehmer Günter Hinkel. Der »Mann der ersten Stunde« gehörte neben Ideengeber Biwer, Martina Deierling, Knut Kroner, Caroline Merk, Marianne Sahner-Völke und Wiegand zu den Gründungsmitgliedern. Sie warben 300 000 Euro Spenden ein.

Die Hälfte der Baukosten übernahm die Stadt, die heute die Hälfte der Nebenkosten trägt und die komplette Miete zahlt. Zur Finanzierung des HdB tragen Vermietungen der Räume, Mitgliedsbeiträge und Spenden sowie die Erlöse aus dem Bistro, das von 30 bis 40 Ehrenamtliche betrieben wird, bei. Eröffnet wurde das im ersten Obergeschoss des Marktplatzzentrums gelegene HdB am 28. November 2009.

Zurzeit 133 Mitglieder

Damals wie heute sorgte Martin, der Geiger, für Unterhaltung. Beim Geburtstagsfest für die derzeit 133 Mitglieder des Fördervereins wechselte er sich mit Kurt Grimm ab, der Schellack-Oldies auflegte. Das Buffet hatten die Mitglieder selbst bestückt. Mit einem Präsentkorb bedankte sich Jürgen Wiegand im Namen der Mitglieder bei der »guten Seele des HdB«, der hauptamtlichen Koordinatorin Ulrike Zenker, und Günter Hinkel bei ihrem ehrenamtlichen Unterstützer Werner Wiemannn. Dieser ist in Förderverein als Beisitzer und Schriftführer aktiv.

Ulrike Zenker nennt das Vereinsziel: »durch Kommunikation das wechselseitige Verständnis und den emotionalen Zusammenhalt zwischen den Generationen der Einwohner fördern und den gesellschaftlichen Bewusstseinswandel hin zu lebenslangem Lernen und deutlich mehr gesellschaftlicher Aktivität bis ins hohe Lebensalter aktiv zu begleiten.« Zum Programm im stets gut ausgebuchten HdB gehören regelmäßige Angebote, besondere Veranstaltungen und Feste.

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