Ganze 10 000 Euro Fördergeld für den Sport vor Ort hatte die Teilnahme an der »Mission Olympic« im Sommer 2014 den Rosbachern eingebracht. Das vom damaligen Bürgermeister Thomas Alber angestoßene Projekt brauchte fast fünf Jahre, bis die Früchte erkennbar waren: Nun konnten sich die Schüler von der Kapersburg-Grundschule und die der Erich-Kästner-Schule Rodheim endlich darüber freuen, dass das Preisgeld zu ihren Gunsten eingesetzt wurde.

»Eigentlich hätten wir auch gern die Kitas eingebunden, aber dazu haben wir dann eine andere, für alle Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden«, sagte Kapersburg-Schulleiter Holger Frieß. Er hatte sich Gedanken darüber gemacht, wie das 15-jährige Bestehen der Schule, die einst auf Ober- und Nieder-Rosbach verteilt war, gebührend gefeiert werden könnte. »Wir haben jedes Jahr ein Fest mit einem sportlichen Höhepunkt gefeiert, aber diesmal konnten wir Dank der Geldzuwendung etwas weiter ausholen.«

Der Förderverein für den Sport, der eigens für die »Mission Olympic« gegründet worden war, hatte im Frühjahr die Spendensumme für die beiden Rosbacher Schulen bereitgestellt. Dadurch hatte Frieß seine Idee, dass die Kapersburgschüler ihre Schule mit viel Bewegung feiern konnten, umsetzen können. Auf dem Schulhof ging es munter zu: In der Ballerecke wurde ordentlich Kraft gezeigt, und an der Schießbude wurde kein Gewehr, sondern ein Softball eingesetzt, um Präzision unter Beweis zu stellen. Teamgeist und Mut gehörten ebenso zu den Anforderungen wie Fairness und Disziplin. Bei brütender Hitze boten die bereitgestellten Eimer mit Wasser eine willkommene Abkühlung.

Die Viertklässlerin Ronja hatte schon mehrere Stationen hinter sich gebracht. Fußball, Eishockey oder Schießbude lagen schon hinter ihr. »Am besten fand ich den Speedmaster«, resümierte sie. »Da mussten wir alle zusammenhalten, und das haben wir auch geschafft.« Ihr Klassenkamerad Max fand den Zielwurf und die Schießbude am besten. »Ich kann gut werfen.« Auch er freute sich darüber, dass Teamgeist und Bewegung in den Vordergrund gekommen waren. »Ich finde es toll hier, denn ein solcher Tag ist schon was ganz Besonderes.«

Am Ende gab es aus der Hand von Organisator Marcel Nagenborg einen Fairnesspreis für die fairste Klasse: eine »TRIXXITT«-Medaille und einen Ball. »Wir mussten lange überlegen, denn alle haben toll mitgemacht«, meinte er. Sein Lob galt den über 300 Kindern, ihren Lehren und der Helfern vom Förderverein, die sich mit Getränken, Obst und frisch gebackenen Brezeln um das Wohl der Kinder gekümmert hatten. »Mit einem solchen Event können wir unseren Schülern Bewegungsangebote machen, die sonst nicht möglich wären«, fasste Frieß zusammen. Sein Dank galt dem Förderverein sowie dem benachbarten Rewe-Markt, welcher Obst und Getränke gesponsert hatte.

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