19. November 2018, 08:00 Uhr

Start auf Ex-Vergölst-Areal

Spatenstich für 55 Wohnungen in Bad Nauheimer Dieselstraße

Bis zum Frühjahr 2020 sollen auf dem ehemaligen Gelände des Unternehmens Vergölst in der Bad Nauheimer Dieselstraße sieben Mehrfamilienhäuser entstehen. Nun gab es den ersten Spatenstich.
19. November 2018, 08:00 Uhr
Sie starten symbolisch das Bauvorhaben in der Dieselstraße, bei dem bis zum Frühjahr 2020 insgesamt 55 Wohnungen entstehen sollen (v. l.): Tobias Poschmann (a5 Planung GmbH), Jens Fürbeth (Volksbank Mittelhessen), Peter Drausnigg (Geschäftsführer Stadtwerke Bad Nauheim), Peter Krank, Klaus Kreß, Reimund Bell, Rolf Witezek (Volksbank Mittelhessen), Thomas Kühr (Firma Bauwert) und Michael Weber (Firma Züblin). (Foto: cor)

Die alten Gebäude sind längst gewichen, die Planungs- und Genehmigungsphase ist abgeschlossen. Nun entstehen auf dem ehemaligen Vergölst-Gelände in der Dieselstraße sieben Mehrfamilienhäuser mit 55 Wohnungen. Der Mietpreis wird bei rund zehn Euro pro Quadratmeter liegen. Fertigstellung und Vermietung der Häuser sind ab Frühjahr 2020 geplant. Die Bad Nauheimer Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) investiert insgesamt 15,6 Millionen Euro in das Großprojekt. Am Freitag fand der offizielle erste Spatenstich statt.

Als Vergölst Anfang 2016 in das Gewerbeband Frankfurter Landstraße umzog, begann direkt die Entwicklungsphase für das Gelände. »Da Wohnraum in unserer Gesundheitsstadt stetig nachgefragt wird, lag es nahe, auf dem Grundstück neue Wohneinheiten zu schaffen«, sagte Bürgermeister Klaus Kreß, der gemeinsam mit Wobau-Geschäftsführer Reimund Bell, dem Ersten Stadtrat Peter Krank und Vertretern der am Bau beteiligten Unternehmen den ersten Spatenstich vollzog.

 

Flachbauten mit zwei und drei Geschossen plus Staffelgeschoss

 

Die Wohnungen, die bis 2020 in der Dieselstraße entstehen, sollen eine möglichst breite Bevölkerungsschicht ansprechen. Der Quadratmeterpreis werde daher bei rund zehn Euro zuzüglich Nebenkosten liegen. »Mit der Realisierung des Bauvorhabens leisten wir zudem eine städtebauliche Aufwertung in diesem Wohn-Gewerbe-Mischgebiet«, erklärte Kreß. Es handele sich um »eines der größten Bauprojekte der Wobau in den letzten Jahren«, ergänzte Bell. Durch die Nähe zur B 3, zum Bahnhof und zum Einkaufszentrum sei es ein optimaler Standort.

Auf dem rund 6300 Quadratmeter großen Gelände werden sieben Mehrfamilienhäuser als Flachbauten mit zwei und drei Geschossen plus Staffelgeschoss entstehen. Geplant sind 55 Wohnungen mit einer Fläche von insgesamt rund 4800 Quadratmetern. Sie teilen sich in zehn Zwei-Zimmer-Wohnungen, 36 Drei-Zimmer-Wohnungen und neun Vier-Zimmer-Wohnungen auf.

 

Balkone, Tiefgarage, Aufzüge

 

Alle Wohneinheiten haben einen Balkon oder eine Terrasse. In das Grundstück werden zwei separate Tiefgaragen für insgesamt 66 Stellplätze integriert. »Sämtliche Gebäude erhalten eine mittlere Ausstattung, werden barrierefrei und nachhaltig errichtet sowie mit Personenaufzügen ausgestattet, die bis in die Tiefgarage reichen. Neben multimedialer Versorgung, beispielsweise mit Glasfaser, wird es mit den Stadtwerken eine Kooperation für die Energie- und Wärmeversorgung mittels Blockheizkraftwerk und Gasbrennwerttherme geben«, erläuterte Bell.

 

Wobau hat Areal schon im Jahr 2002 gekauft

 

Bereits 2002 hatte die Wobau im Rahmen der Baulandentwicklung des Baugebiets »Am Goldstein« das Grundstück Dieselstraße 13-15 von der Firma Vergölst erworben. Es wurde zunächst weiter an das Unternehmen für Reifen und Autoservice vermietet, das dort eine Lagerhalle und einen Autoservicemarkt betrieb. 2016 zog Vergölst dann ins Gewerbegebiet Frankfurter Landstraße um.

Das Wohnbauprojekt wurde schließlich über einen längeren Zeitraum entwickelt. So bestimmte zunächst die Entwurfs- und Genehmigungsplanung durch Architekten, Fachingenieure und Planer das Jahr 2016. Die Baugenehmigung folgte im Mai 2017. Gleich im Herbst vergangenen Jahres wurde mit dem Abbruch der Gebäude, der früheren Lagerhalle und des Servicemarktes begonnen. Die Fertigstellung der Wohnhäuser ist für das Frühjahr 2020 geplant.

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