28. Dezember 2018, 21:47 Uhr

»Sonderbar«, was damals geschah

28. Dezember 2018, 21:47 Uhr
In der voll besetzten Kirche singen die Kinder von der Weihnachtsgeschichte. (Foto: pm)

Mucksmäuschenstill wurde es an Heiligabend in der voll besetzten Kirche, als Pfarrerin Rita Mick-Solle mit den Musicalkindern in die Kirche einzog. Alle lauschten ihren Worten: »Wir feiern heute ein großes Fest, denn vor langer, langer Zeit ist Jesus Christus in einem Stall in Bethlehem geboren.«

Was da vor zweitausend Jahren geschah, davon handelte das Kindermusical »Sonderbar«, aufgeführt von dem Projektkinderchor unter der Leitung von Mick-Solle. In Liedern, Texten und Spielszenen erzählten sie die Weihnachtsgeschichte. Die Lieder des Musicals, begleitet von Sören Wildenhain am E-Piano, unterstrichen die Aufführung der Kinder. »Immer wieder« werde die Weihnachtsgeschichte erzählt, weil sie wahr und kein Märchen sei.

»Mir geschehe, wie Gott will«, weil Maria wusste, dass Gott nur ihr Bestes wolle, gesungen von Emily Sieber und Emma Pfuhl. »Verschwinde«, so die Menschen zu dem Boten, der sie auffordert, zu einer Volkszählung nach Bethlehem zu gehen. »Sonderbar«, was damals in der Stadt geschah. Lang anhaltender Applaus beendete das Spiel.

»Gottes Weihnachtsgeschenk an uns ist Jesus. Dieses Geschenk kann jeder haben. Es ist umsonst. Von uns wünscht Gott sich, dass wir uns auf den Weg machen, um ihn zu finden, ihn hereinlassen und nicht die Tür verschließen wie die Gastwirte in Bethlehem.« So die Kernaussage von Pfarrerin Mick-Solle in ihrer kurzen Ansprache.

Kleine Geschenke für die Singkinder und ebenfalls kleine Geschenke für Pfarrerin Mick-Solle sowie Sören Wildenhain bildeten das Ende des Gottesdienstes. Natürlich nicht, ohne dass vorher unter den Klängen der Orgel, gespielt von Martina Pungitore, in der dunklen, nur vom Weihnachtsbaum beleuchteten Kirche und unter vollem Glockengeläut »O du fröhliche“ gesungen wurde.

Mit dem Segen und einer kleinen Kerze für jeden Gottesdienstbesucher, die sagen soll: »Gott hat dich lieb«, verließen alle nach einer ruhigen und fröhlichen Familienchristvesper die Kirche in einen friedvollen Weihnachtsabend.

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