29. September 2017, 20:02 Uhr

Sicher unterwegs

29. September 2017, 20:02 Uhr
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Aus der Redaktion

Da Erstklässler nicht nur Schulanfänger, sondern auch Verkehrsanfänger sind, ist es für sie besonders wichtig, im Dunkeln gesehen zu werden. Der ADAC verschenkt deshalb Warnwesten mit der Aufschrift »Verkehrsdetektive« an alle Schulanfänger.

Franziska Burkhard, Schulleiterin der Karl-Weigand-Schule, freute sich, auch in diesem Jahr die Warnwesten verteilen zu dürfen. Die Kinder probierten ihre leuchtenden Geschenke sofort aus und wussten auch gleich, warum es so wichtig ist, von den Autofahrern im Dunkeln gesehen zu werden.

Im Sachunterricht wurde zudem die Sichtbarkeit von Kleidung und das Verhalten im Straßenverkehr thematisiert. Die Erstklässler lernten, dass dunkle Kleidung bei Dunkelheit viel schlechter gesehen wird als helle Kleidung. Außerdem wurden Regeln besprochen, wie man sich auf dem Schulweg verhält, besonders wenn man eine Straße überqueren muss.

Besser zu Fuß

Die Schule beteiligte sich kürzlich auch erstmals am Aktionstag »Zu Fuß zur Schule«. An diesem Tag werden Kinder aufgefordert, sich zu bewegen und zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller in die Schule zu kommen.

Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule, weil dies vermeintlich sicherer sei. Auch vor der Karl-Weigand-Schule sei es durch den Hol- und Bringverkehr immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen gekommen. Für Kinder habe es viele Vorteile, den Schulweg zu Fuß, mit Roller oder Fahrrad zurückzulegen: Kinder, die ihren Schulweg selbstständig zurücklegen, können sich besser orientieren und erleben ihre Umwelt bewusster. Auf dem Schulweg treffen die Kinder auf andere Menschen. Sie lernen Kontakte zu knüpfen, sich abzugrenzen und trainieren damit wichtige Fähigkeiten für Sozialverhalten und Teamfähigkeit.

Für die Viertklässler gab es noch eine besondere Aufgabe: Sie wurden am Aktionstag zu »Verkehrspolizisten« und durften allen Eltern-Taxis, Falschfahrern und -parkern kleine »Strafzettel« verteilen, welche auf das Fehlverhalten beziehungsweise den Aktionstag hinwiesen.

Besonders vor der ersten Stunde, aber auch zur Abholzeit am Mittag wurden viele solcher Zettel verteilt. Ein besonderes Augenmerk lag auch auf der Erinnerung an die veränderte Verkehrsregelung: Seit einigen Monaten darf man am Ende der Querstraße nämlich nur noch nach links abbiegen und nicht mehr nach rechts zur Schule fahren. Viele Autofahrer würden sich jedoch nicht daran halten, wie die Schüler am Aktionstag beobachten konnten.



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