29. März 2019, 20:47 Uhr

»Schießhütte II« nimmt Form an

29. März 2019, 20:47 Uhr
Für das Baugebiet »Schießhütte II« sind Bäume gefällt und Gartenhütten abgerissen worden. Auch wurde Weidevieh verlegt. (Foto: hau)

Im neuen Baugebiet »Schießhütte II« wird es langsam ernst. Nachdem in den letzten Wochen im Bereich des ersten Bauabschnitts Bäume und Büsche gerodet wurden, verkauft die Gemeinde der Grundstücksentwicklungsgesellschaft (GEG) insgesamt 1513 Quadratmeter Land. Die zehn Einzelstücke werden benötigt, um die Baugrundstücke anordnen und erschließen zu können. Die GEG bezahlt den im Städtebaulichen Vertrag festgeschriebenen Quadratmeterpreis von 85 Euro, insgesamt also 128 605 Euro. Das Parlament stimmte dem Beschlussvorschlag von Bürgermeisterin Kristina Paulenz (SPD) in seiner jüngsten Sitzung am Donnerstag einstimmig und ohne Diskussion zu.

Gewerbegebiet kommt

Unisono stimmte die Gemeindevertretung auch der Aufstellung eines Bebauungsplanes zur Entwicklung des Gewerbegebietes an der Boschstraße zu. Die entsprechende, etwa zwei Hektar große Fläche liegt westlich der ausgebauten Boschstraße auf der Höhe zwischen Siemens- und Dieselstraße, der Baugrund ist voll erschlossen.

Im ersten Bauabschnitt gebe es für ein Drittel der Fläche bereits einen Kaufinteressenten, erklärte die Bürgermeisterin. Die bauleitplanerische Entwicklung und die Umsetzung der Maßnahme könne per städtebaulichem Vertrag zwischen Gemeinde und dem interessierten Unternehmen vereinbart werden, der Gemeinde entstünden dabei keine Kosten.

Über einen Ersatz für den weggefallenen Kleinkinder-Spielplatz in der Limesstraße wird der Sozialausschuss beraten. Einen entsprechenden Auftrag erteilte das Parlament einstimmig. Die CDU-Fraktion hatte in einem Prüfantrag wissen wollen, wo es geeignete Standorte für einen temporären Ersatz gibt und ob die beim Bauhof gelagerten Spielgeräte aus der Limesstraße dort wiederverwendet werden können. Das Thema sei nicht zu unterschätzen, fügte Achim Glockengießer (SPD) hinzu. Es gehe nicht nur um Sicherheit, sondern auch um Haftungsfragen. Er plädierte für eine Kosten-Nutzen-Analyse und schlug vor, sich im Ausschuss auch gleich die 40 Jahre alte Spielplatzsatzung vorzunehmen. Weggefallen war der Spielplatz in der Limesstraße, weil neben der kommunalen Kita Sternschnuppe ein Container errichtet und weitere Spielflächen zugeordnet wurden.

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