21. Dezember 2017, 20:32 Uhr

»Rotkehlchen« zwitschern zum Advent

21. Dezember 2017, 20:32 Uhr
Die Weihnachtslieder laden zum Mitsingen ein. (Foto: pv)

Duft von Lebkuchen und Kaffee zog durch den weihnachtlich geschmückten großen Saal des Erika-Pitzer-Begegnungszentrums, als Rektor Bruno E. Ulbrich im Namen des Vorstands des Bundes der Vertriebenen (BdV) Mitglieder und Gäste zur Jahresabschlussfeier begrüßte, allen voran Bürgermeister Klaus Kreß.

Herzlich willkommen hieß er auch Diakon Franz Zecha und den BdV-Kreisvorsitzenden Rainer Schwarz sowie den Vertreter des Seniorenbeirats Helmut Körner, den Vorsitzendenden der Kreisgemeinschaft Insterburg Stadt und Land Reiner Buslaps und den Vertreter der Ackermann-Gemeinde Wolfgang Neudörfl. Großen Applaus gab es für die Pohlheimer Gesangsgruppe »Rotkehlchen« mit dem Tenor Gerhard Fay und dem Akkordeonisten Horst Schepp in ihrer Mitte.

In seiner Ansprache nahm Ulbrich die Gäste mit auf den Weg nach Ägypten, wie es Otfried Preußler in seinem Buch »Die Flucht nach Ägypten« beschreibt.

»O, du fröhliche, selige Weihnachtszeit« hatte Irmgard Eckel ihre Erinnerungen an ihre Egerländer Heimat überschrieben. In Gedanken sieht sie die geliebte Heimatlandschaft im Winterkleid. Über 70 Jahre ist es schon her, dass sie von dort vertrieben wurde, aber die Erinnerung an »Daheim« ist tief in ihrem Herzen geblieben.

Für sein Grußwort hatte Bürgermeister Kreß zwei Gedichte ausgewählt, die schlicht und anrührend die Heimat einer Kindheit beschreiben: »Elternhaus« von Horst Reiner Menzel und »Heimat« von Manfred Kyber. Großen Applaus gab es, als er danach seine anwesenden Eltern begrüßte. Sie stammen aus Goldenstein in Mähren im Sudetenland und sind treue Besucher der Bad Nauheimer Begegnungsnachmittage. Schließlich dankte der Bürgermeister dem BdV-Ortsverband für die Pflege der heimatlichen Kultur und überreichte als Dankeschön ein kleines Präsent.

Das »Geistliche Wort« sprach Diakon Franz Zecha, auch ein Sudetendeutscher. Er stammt aus Kunzendorf bei Mährisch Trübau in der deutschsprachigen Sprachinsel Schönhengstgau. »Haben wir den dann folgenden Wohlstand dankbar angenommen oder schon wieder vergessen, dass es einen christlichen Glauben und christliche Feiertage gibt?«, fragte er auf das geschäftige Treiben gerade in der Vorweihnachtszeit blickend.

Weihnachtliche Stimmung kam noch einmal auf, als die »Rotkehlchen« die schönsten Weihnachtslieder zum Mitsingen vortrugen. Bruno E. Ulbrich wünschte in seinem Schlußwort allen ein friedliches Weihnachtsfest und besonders den Kranken gute Besserung. Alle reichten sich zum Schlusslied »Kein schöner Land« die Hände.

Ein Wiedersehen gibt es am 6. Februar, wenn es heißt »Alles schunkelt, tanzt und lacht, der BdV feiert Fassenacht«.

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