25. September 2019, 19:38 Uhr

Rödgen bekommt 38 Bauplätze

25. September 2019, 19:38 Uhr
Hier soll das Neubaugebiet entstehen. Den Plan präsentieren (v. l.) Investor Stephan Faber von Faber & Schnepp, Ortsvorsteherin Gisela Babitz-Koch, Bürgermeister Klaus Kreß und Fachbereichsleiter Jürgen Patscha. (Foto: pm)

Die Nachfrage nach Wohnraum in Bad Nauheim ist ungebrochen. Nach der Entwicklung des Baugebietes Bad Nauheim Süd in der Kernstadt rücken jetzt vermehrt die Stadtteile ins Blickfeld. Bürgermeister Klaus Kreß dazu: »In der Kernstadt stehen kaum noch Flächen zur Wohnbauentwicklung zur Verfügung. Daher wollen wir jetzt die Bad Nauheimer Ortsteile in den Fokus rücken. Der Magistrat hat in seiner Sitzung am Dienstag den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan ›Am Holzberg‹ gefasst, um Rödgen zu stärken. Damit werden die Voraussetzungen für eine Wohnbebauung östlich der Römerstraße geschaffen.«

Der Regionale Flächennutzungsplan weist laut Pressemitteilung aus dem Rathaus am nordöstlichen Rand Rödgens eine Erweiterungsfläche von rund 2,6 Hektar aus. Darauf sollen 38 Baugrundstücke realisiert werden. Die Planung sieht dabei eine ringförmige Anordnung für die innere Erschließung vor. Die Anbindung an das Straßennetz kann über die Römerstraße erfolgen.

»Der Investor Faber & Schnepp Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG aus Gießen hat die privaten Grundstücke in sein Eigentum gebracht und wird die Flächen im Sinne des Regionalen Flächennutzungsplans entwickeln. Er wird alle Planungs- und Erschließungskosten übernehmen und auch den Grundstücksverkauf abwickeln«, erklärt Fachbereichsleiter Stadtentwicklung Jürgen Patscha.

Versorgung mit »kalter Nahwärme«

Entstehen werden Einzelhäuser in offener Bauweise mit zwei Vollgeschossen zuzüglich Dachgeschoss, um eine ortstypische Bebauung zu erzielen. Damit sich das Gebiet in die Umgebung harmonisch einfüge, »werden die Baugrundstücke zur Römerstraße und zum Ortsrand grün eingefasst«, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Den Kindern des künftigen Wohngebietes werden Spielmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Dafür soll entweder der im Ausbau befindliche Spielplatz der Grundschule genutzt werden oder alternativ eine separate Fläche nördlich des Gebietes dienen. Die Wärmeversorgung wird in Form von »kalter Nahwärme« der Stadtwerke Bad Nauheim geregelt. Das Kollektorenfeld könnte dabei unter der möglichen nördlich gelegenen Spielplatzfläche installiert werden, um laut Stadtverwaltung eine effiziente Nutzung zu erreichen.

»Da es sich bei der Entwicklungsfläche um eine kleinere Wohnbaufläche am Ortsrand handelt, wird der Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren aufgestellt. Wenn die Stadtverordnetenversammlung am 31. Oktober der B-Plan-Aufstellung abschließend zustimmt, können also schon bald die ersten Bagger zur Erschließung des Areals rollen«, erläutert der Bürgermeister. Gisela Babitz-Koch, Ortsvorsteherin von Rödgen und Wisselsheim, zeigt sich erfreut: »Seit vielen Jahren setze ich mich dafür ein, dass Rödgen ein neues Wohngebiet erhält. Deshalb bin ich sehr froh, dass der Ortsteil nach 58 Jahren nun zum Zug kommt. Ein wichtiges Signal vor allem an junge Leute und Familien, damit diese Bad Nauheim erhalten bleiben.«

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