12. April 2017, 20:23 Uhr

Resolution gegen Flächenverbrauch

12. April 2017, 20:23 Uhr
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Aus der Redaktion

Dieser Tage hat im Bürgerhaus Ranstadt die diesjährige Vertreterversammlung des Regionalbauernverbandes Wetterau/Frankfurt stattgefunden. In ihrem Jahresbericht hob die Vorsitzende Andrea Rahn-Farr (Büdingen-Rinderbügen) die Wichtigkeit des Bauernverbandes als Sprachrohr der Landwirte hervor. Der Verband sei wichtiger Kommunikator landwirtschaftlicher Interessen.

Geschäftsführer Florian Dangel stellte den Jahresabschluss und seinen Tätigkeitsbericht vor, der insbesondere durch die aktuellen Flächenverluste landwirtschaftlicher Flächen in der Wetterau aufgrund großer Infrastruktur- und Investorenprojekte geprägt war. Der Flächenverlust in der Wetterau nehme inzwischen dramatische Züge an, sagte er.

Infolgedessen verabschiedeten die Delegierten einstimmig eine Resolution unter dem Titel »Schützt die Böden des Naturraums Wetterau vor Landfraß«. Als Kernanliegen formulierten die Landwirte hierbei die Forderung, dass Politik und Verwaltungen viel kreativer sein müssten. Statt einfach immer nur neue Gebiete neu zu erschließen, sollten Baulücken innerhalb der bestehenden Siedlung oder Konversionsflächen genutzt werden, um den fruchtbaren Wetterauer Boden zu schonen.

Schließlich fanden Ergänzungswahlen zum Vorstand statt, wobei es zu einer deutlichen Verjüngung im Vorstand kam. Mit Sebastian Kartmann (Geiß-Nidda) und Daniel Knorr (Münzenberg) übernahmen zwei Mittzwanziger die Posten von Walter König (Ober-Mörlen) und Günter Stingl (Nidda-Fauerbach), die aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl antraten.



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