30. Mai 2019, 18:21 Uhr

Razzia in Friedberg: Gestohlene Handys verkauft

30. Mai 2019, 18:21 Uhr

Polizisten und Mitarbeiter des Frankfurter Finanzamts haben am Dienstag einen Handy-Laden in Friedberg durchsucht. Dem Betreiber wird vorgeworfen, mit gestohlenen Handys gehandelt zu haben. Die Beamten durchsuchten bei der Razzia auch drei Läden in Frankfurt, die Privatwohnung des 52-jährigen Geschäftsmanns und das Büro von dessen Steuerberater. Insgesamt seien bei der Durchsuchung von sieben Objekten mehr als hundert Einsatzkräfte beteiligt gewesen, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Der Mann wurde bei der Durchsuchung am Dienstag festgenommen. Wo genau sich der Laden in Friedberg befindet, teilte die Polizei nicht mit.

Geldtransfer ins Ausland

Der Betreiber soll gestohlene Mobiltelefone angekauft haben, obwohl er wusste, dass es sich um Diebesware handelte. Die Handys seien teils ausgeschlachtet, teils an gutgläubige Kunden gewinnbringend weiterverkauft worden. Außerdem soll der Geschäftsmann Geldtransfers für Privatkunden in den und aus dem Iran nach Deutschland gegen Gebühren abgewickelt haben, ohne die dafür benötigten Genehmigungen zu haben.

Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler Akten, elektronische Datenträger und Computer sowie zahlreiche Mobiltelefone sicher. Außerdem fanden sie mehr als 100 Luxusuhren, die wahrscheinlich echt sind und deren Herkunft nun geprüft werden muss. Wie die Pressesprecherin der Polizeidirektion Wetterau, Sylvia Frech, sagte, liegen die weiteren Ermittlungen bei der Polizei in Frankfurt.

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