Wetterau

Räte sollen E-Mails bekommen

Entgegen der ursprünglichen Planung wird es in Ober-Mörlen vermutlich kein Ratsinformationssystem in Zusammenarbeit mit der »ekom 21« geben. Der Gemeindevorstand überraschte die Parlamentarier in der jüngsten Gemeindevertretersitzung mit einer Beschlussvorlage zugunsten eines Gremienservice-Systems. Dies könnte ab dem neuen Jahr dafür sorgen, dass notwendige Unterlagen via E-Mail an alle teilnehmenden Gremienmitglieder geschickt werden. Vorgesehen sind bearbeitbare PDF-Dateien. Die Volksvertreter könnten dann außerdem Rechercheaufträge an die Gemeindeverwaltung schicken.
29. September 2019, 20:38 Uhr
Annette Hausmanns

Entgegen der ursprünglichen Planung wird es in Ober-Mörlen vermutlich kein Ratsinformationssystem in Zusammenarbeit mit der »ekom 21« geben. Der Gemeindevorstand überraschte die Parlamentarier in der jüngsten Gemeindevertretersitzung mit einer Beschlussvorlage zugunsten eines Gremienservice-Systems. Dies könnte ab dem neuen Jahr dafür sorgen, dass notwendige Unterlagen via E-Mail an alle teilnehmenden Gremienmitglieder geschickt werden. Vorgesehen sind bearbeitbare PDF-Dateien. Die Volksvertreter könnten dann außerdem Rechercheaufträge an die Gemeindeverwaltung schicken.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt würde das Vertragsverhältnis mit dem kommunalen IT-Dienstleistungsunternehmen »ekom 21« gekündigt, sofern sich die Gemeindevertretung dafür entscheidet. Nach einstimmigem Votum wird das Thema erst einmal im Haupt- und Finanzausschuss beraten. Bürgermeisterin Kristina Paulenz erklärte, im Rathaus keine Kapazitäten fürs Ratsinformationssystem frei zu haben. Wollten die Abgeordneten darauf bestehen, dürften sie sich gleich Gedanken um eine zusätzliche halbe Stelle in der Gemeindeverwaltung machen - »für die wir nicht einmal einen Arbeitsplatz im Rathaus hätten«.

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