26. Juni 2018, 20:43 Uhr

Programmieren und experimentieren

26. Juni 2018, 20:43 Uhr
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Aus der Redaktion

Das Organisationsteam der Projektwoche hatte es nicht leicht, den Überblick über die vielfältigen Aktivitäten zu behalten, die die Ernst-Ludwig-Schülerinnen und Schüler während der Projektwoche ausübten. Da wurde Sport getrieben, gebastelt, recherchiert, mikroskopiert, gemalt, gefilmt, gekocht, experimentiert, gespielt, programmiert und sogar philosophiert.

Viele zog es in die Natur, um etwa Radtouren zu unternehmen, Tiere zu beobachten, Pflanzen zu begutachten und Gewässer zu untersuchen. Die Projektgruppe »Complete Darkness« versuchte nachzuempfinden, wie sich Blinde fühlen.

Während eine Gruppe sich an strategischen Brettspielen versuchte, stand das »Spiel der Könige« in einem anderen Raum im Mittelpunkt. Beim Schach konnten Anfänger das »Bauerndiplom« erwerben und sich forthin als fortgeschritten bezeichnen.

Nicht nur bei einem Besuch der Saalburg fühlte sich die Projektgruppe »Auf den Spuren der Römer in der Wetterau« in das Leben der Römer ein. Da wurde gekocht wie die Römer, sich römisch gewandet und dazu gab es noch eine Menge Informationen.

Videos drehen will gelernt sein. Aus diesem Grund wollte eine Projektgruppe dies von der Pike auf lernen und konnte seinem Publikum am Ende einen respektablen Kurzfilm vorführen, während man in einer anderen Gruppe Knetfiguren per Video zum Leben erweckte.

Segelflieger unter professioneller Anleitung zu bauen und diese im Außengelände zu testen war eine spannende Beschäftigung, während die Gruppe »Physikalische Experimente« sich eher mit ungewöhnlicheren Maschinen beschäftigte, etwa einem »Mausefallenauto« oder einem Gerät, das »chladnische Klangfiguren« produziert.

Dass Chemie auch lecker sein kann, erfuhr eine Projektgruppe, die ihre Woche der Schokolade und deren Herstellung widmete.

Das Schulgartenprojekt widmete sich zunächst dem schuleigenen Teich, der mit Seerosen ausgestattet wurde. Doch auch ein Besuch an der Usa zur Gewässeranalyse im Vergleich mit dem besagten Teich war produktiv. Das Highlight war jedoch ein Besuch auf dem Bauernhof, wo man einmal Käseherstellung und Imkerei aus nächster Nähe mitbekam wie auch das Melken, nach dem der »leckerste Kakao der Welt« serviert wurde.

Selber Krimis schreiben

Ein anderes Fleckchen Natur suchte sich eine andere Projektgruppe, die dort Pflanzen und Tiere bestimmte, mikroskopierte und Pflanzen durch Pressen konservierte.

Bei einem Anne-Frank-Projekt recherchierte man nicht nur das Leben der Anne Frank. Hier bot sich auch ein Besuch der Jugendbildungsstätte Anne Frank in Frankfurt an, die just eine neue Ausstellung eröffnet hatte. Einen gemeinsamen Krimi schreiben wollte man im Projekt »Kriminelle Energie«, doch die Ideen sprudelten nur so, sodass am Ende vier Krimis geschrieben wurden, die dann in Lesungen dem Publikum nähergebracht wurden.

Auf der Bühne hingegen gab es außer musikalischen Darbietungen eine Reihe von Ehrungen, unter anderem für Absolventen des DELF-Zertifikates, die Sieger des Mathewettbewerbs aus der E-Phase oder die Sieger der Bundesjugendspiele.



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