23. Oktober 2019, 19:47 Uhr

Platz für Leitstelle und mehr

23. Oktober 2019, 19:47 Uhr
Anfang 2021 soll die Sanierung des Gebäudes in der Steinkaute abgeschlossen sein. Dann sollen der Fachdienst Veterinärwesen, Infektions- und Verbraucherschutz und die Leitstelle einziehen. (Foto: Nici Merz)

Die Kreisverwaltung wächst. Die Zahl der Mitarbeiter nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. »Grund dafür sind die Zuweisung neuer Aufgaben durch Bund und Land, aber auch die wachsende Bevölkerung. Allein die aktuell in Planung und Bau befindlichen Baugebiete werden nach derzeitigen Prognosen zu einer Bevölkerungszunahme von rund 30 000 Menschen im nächsten Jahrzehnt führen«, erläutert Landrat Jan Weckler. Vor diesem Hintergrund brauche man zusätzlichen Büroraum, allein mit Anmietungen sei das nicht mehr zu realisieren. Jetzt hat der Kreisausschuss auf Vorschlag Wecklers den Auftrag für die Rohbauarbeiten am Bürogebäude in der Steinkaute in Friedberg-Fauerbach vergeben, wie es in einer Pressemitteilung des Wetteraukreises heißt.

Das Gebäude aus den 70er Jahren hat eine rege Vergangenheit: Gebaut wurde es für ein großes Ingenieur- und Planungsbüro, später war das Jobkomm dort untergebracht, und für einen kurzen Zeitraum lebten in dem Gebäude unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Jetzt nach fast fünf Jahrzehnten muss das Gebäude von Grund auf saniert werden.

6,5 Millionen Euro werden investiert

Nach Abschluss der Arbeiten Anfang 2021 soll der Fachdienst Veterinärwesen, Infektions- und Verbraucherschutz einziehen. Insgesamt werden im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss 20 Büroräume mit insgesamt 43 Arbeitsplätzen entstehen. Im zweiten Obergeschoss sollen dann die Leitstelle mit Technikraum und dem Betriebs- und Stabsraum für den Katastrophenschutz eingerichtet werden.

»Um das Gebäude den neuen Bedürfnissen anzupassen, wird es vollständig entkernt. Die am bestehenden Gebäude vorgehängten Fluchtbalkone in Stahlkonstruktion werden zurückgebaut. An der Fassade des Gebäudes wird ein Stahltreppenhaus mit Aufzug geplant, um hier aus allen Geschossen einen zweiten Fluchtrettungsweg ins Freie und barrierefreien Zugang gewährleisten zu können«, erläutert der Landrat. Die Gebäudehülle selbst wird energetisch saniert, die Fenster werden erneuert. Das Dach wird neu gedämmt und abgedichtet und erhält eine extensive Dachbegrünung sowie eine Fotovoltaikanlage. Der Betrieb des Gebäudes wird außerdem über eine Notstromversorgung sichergestellt, um auch im Falle eines Stromausfalls die Arbeit der Leitstelle gewährleisten zu können. Weckler: »Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen rund 6,5 Millionen Euro.«

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