20. April 2018, 19:16 Uhr

Pläne für neues Gerätehaus gedeihen

20. April 2018, 19:16 Uhr

Für das neue gemeinsame Feuerwehrgerätehaus für Rockenberg und Oppershofen wurde nun das Bauleitverfahren für die 6,8 Hektar große Fläche am »Burgweg« eingeleitet. Das berichtete Gemeindebrandinspektor Klaus Anselm bei der jüngsten Jahreshauptversammlung im Gasthaus Groß. Man habe bereits Ende 2017 mit dem Architektenbüro Möller Kontakt aufgenommen, um über mögliche Entwürfe für das neue Gerätehaus zu sprechen. Die Feuerwehrhäuser in Langgöns und Florstadt wurden bereits besichtigt. Ende April soll der zweite Entwurf vorgestellt werden (der erste entsprach nicht den Vorstellungen der Wehrführung). Ziel sei es, dass Ende August der Bauplan so weit genehmigt werden kann, um Fördermittel zu beantragen.

Anselm berichtete von 40 Einsätzen – darunter acht Brandeinsätze, zwölf Hilfeleistungseinsätze und neun Dienstleistungen. Ein besonderer Einsatz war die Bergung eines Elektrofahrzeugs der Post, das den Berg hinab in ein Wohnhaus gefahren war. Hier musste der Hersteller den Einsatzkräften zeigen, was bei der Bergung zu beachten ist.

Die Einsatzabteilung hat derzeit 91 Kräfte (86 Männer und fünf Frauen), es gibt eine Jugendfeuerwehr mit 15 Jungs und sechs Mädchen sowie die Ehren- und Altersabteilung mit 21 Mitgliedern. Besonders erwähnt wurden Michael Antony, der nach über 30 Jahren den aktiven Dienst quittiert hatte, und Hans Werner Stanke, der nach 42 Jahren in die Ehren und Altersabteilung übertritt.

Sanierungen nötig

17 Personen nahmen an Lehrgängen teil. Laut Anselm haben 65 Prozent der Einsatzkräfte eine Grundlehrgang absolviert. Nachholbedarf bestehe bei den Atemschutzgeräteträgern. Auch habe die Unfallkasse Hessen Probleme angesprochen: die Spinde der Einsatzabteilung müssten ersetzt, eine Abgassauganlage sowie ein rutschhemmender Bodens in der Fahrzeughalle her. Bis zu 30 000 Euro seien hier nötig.

Alexander Bayer sprach über den Löschzug 15, der 2017 wieder aktiver war und an Übungen teilnahm. Nach langer Suche übernimmt ab Mai Johannes Gründer die Führung des Löschzugs. Sein Stellvertreter ist Koni Langsdorf. Zum neuen Jugendwart wählte die Versammlung Johannes Huber.

In Vertretung des Bürgermeisters Manfred Wetz dankte die Beigeordnete Heidrun Kammer allen Feuerwehrmitgliedern und übergab Annerkennungsprämien für zehn Jahre an Patrick Braun, Andreas Kriegeris, Juliane Steinhauer und Yannik Groß; für 20 Jahre an Nico Dworschak, Alexander Ludwig, Christoph Dietz, Stephan Weckler; für 30 Jahre an Klaus Anselm und Holger Rudolph sowie für 40 Jahre an Joachim Bayer, Achim Mosch und Markus Krämer.

Auch gab es Beförderungen: Feuerwehranwärter sind Robin Slossarek und Maximilian Kling; Feuerwehrmänner sind Benedikt Heller, Manuel Ulowetz, Michael Staab, Michael Kraus, Markus Antony und Sören Willitek. Zum Oberfeuerwehrmann/frau ernannt wurden Juliane Steinhauer, Carlotta Wießner, Hendrik Wenzel, Thomas Bornträger, Philip Schmelz, Jan Staab, Sebastian Steinmetz und Lukas Antony. Hauptfeuerwehrmänner sind David Stary und Steffen Weil; neue Löschmeister sind Johannes Gründer und Konstantin Langsdorf.

Kreisbrandmeister Leon Gierhardt zeichnete danach Berthold Antony für 40 Jahre im Dienste der Feuerwehr mit dem goldenen Brandschutzehrenzeichen aus. Antony, selbst ehemaliger Gemeindebrandinspektor, dankte für die hohe Auszeichnung, zu der auch der ehemalige Ortsbrandmeister Werner Hildebrand gratulierte. Einen besonderen Dank richtete Antony an seine Kameraden, die einen Anteil an dieser Auszeichnung hätten.

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