31. Oktober 2019, 21:13 Uhr

Nun kommt der Schulhof dran

31. Oktober 2019, 21:13 Uhr
Für die Erneuerung des Schulhofs in Rödgen hat der Kreisausschuss einen Auftrag über rund 377 000 Euro vergeben. (Foto: Nici Merz)

Die Arbeiten für die Gebäudeerweiterung und den Anbau der Mensa an der Wettertalschule in Rödgen neigen sich dem Ende zu. Im neuen Jahr sollen die neuen Räume offiziell der Schulgemeinde übergeben werden. Jetzt habe der Kreisausschuss auf Vorschlag von Landrat Jan Weckler den Auftrag für die Erneuerung des Schulhofs in Höhe von rund 377 000 Euro vergeben, heißt es in einer Pressemitteilung aus der Kreisverwaltung.

Die rege Bautätigkeit in Bad Nauheim sorgt wie in vielen anderen Kommunen für steigende Schülerzahlen. Die Wettertalschule in Rödgen mit der Außenstelle in Schwalheim wird derzeit von rund 180 Kindern besucht, Tendenz steigend. »Mit der Mensa, mit Küche, Betreuungs- und Klassenräumen werden die Voraussetzungen geschaffen für gute Lehr- und Lernbedingungen am Schulstandort«, betont Weckler. Die Arbeiten sind bald abgeschlossen. Rund 2,8 Millionen Euro hat der Wetteraukreis für den Anbau investiert. Die Stadt hat sich mit 350 000 Euro für die Herstellung eines Betreuungsraumes beteiligt. Aus dem Kommunalen Investitionsprogramm kamen 250 000 Euro.

Vier Parkplätze entstehen

Jetzt steht noch die Erneuerung der Schulhofflächen und der Feuerwehrzufahrt an. Etwa 1300 Quadratmeter befestigte Flächen und 900 Quadratmeter Grünfläche werden dabei neu gestaltet. Betonmauerwinkel und Natursteinquader werden zum Einsatz kommen. Auf dem ans Feld grenzenden Gelände soll eine Vegetationsfläche mit Blühwiesen sowie einzelnen Büschen entstehen. »Damit nehmen wir auch einen Auftrag des Kreistages wahr, insektenfreundliche Flächen an den Schulen zu schaffen«, erläutert der Landrat. Mittels Sitzquadern und Sitzgruppen soll auf dem neuen Schulhof ein offener Lernbereich, ein »grünes Klassenzimmer«, entstehen, das mit Sonnensegeln beschattet wird. Im Zuge der Bauarbeiten auf dem Schulhof werden auch die Feuerwehrzufahrt erneuert und vier Parkplätze, einer davon behindertengerecht, angelegt.

Die Wettertalschule liegt dicht am Limes. Auf dem Schulgelände hat sich vermutlich einmal ein Römerlager befunden. »Daran wollen wir mit der Andeutung eines Limes und verschiedenen Elementen erinnern«, erläutert Weckler. Limes-Holzpalisaden und ein als Kletterturm genutzter Römerturm lassen die fast 2000 Jahre zurückliegende Geschichte erleben. Das »grüne Klassenzimmer« wird Römerdorf genannt, und die Arena mit Sitzsteinen kann von den Grundschülern als ihr »Kolosseum« genutzt werden.

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