15. November 2019, 20:58 Uhr

Neues Jobticket wird eingeführt

15. November 2019, 20:58 Uhr

Die Brunnenstadt liegt inmitten des Tarifgebiets des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV). Diese günstige Lage kommt nun allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Bad Vilbel zugute, denn ab dem 1. Februar 2020 erhalten sie ein Jobticket, mit dem sie den öffentlichen Personennahverkehr nutzen können. Dies beschloss der Magistrat, nachdem Gespräche zwischen Stadt und RMV erfolgreich waren.

»Wir sind froh, dass wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab dem kommenden Februar dieses Angebot machen können. Es ist für uns ein enormer Faktor für die Mitarbeiterhaltung, aber auch die Mitarbeitergewinnung und für unsere Mitarbeiter natürlich ein absoluter Gewinn«, verkündet Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr den Magistratsbeschluss, mit welchem nun der Vertrag mit dem RMV geschlossen werden kann.

Den Gesprächen voraus ging eine Mobilitätsstudie zu einer möglichen Einführung eines Jobtickets, die bei den Mitarbeitern der Stadt Bad Vilbel gemacht wurde. »Wir hatten hierbei eine Rücklaufquote von 89,62 Prozent. Diese beachtlich hohe Zahl an Rückläufen ermöglichte ein attraktives Angebot seitens des RMV, das wir nun gern annehmen werden«, führt der Bürgermeister aus.

Neben der Mitarbeiterhaltung wird das neue Angebot eines Jobtickets auch insbesondere bei der Anwerbung von Erzieherinnen und Erziehern eine wichtige Rolle spielen. »Wir bekommen es in Vorstellungsgesprächen immer wieder mit, dass Bewerber solche Sonderleistungen zu schätzen wissen. Gerade beim doch sehr hart umkämpften Erziehermarkt ist das Jobticket damit ein wichtiger Faktor für Bad Vilbel«, berichtet die Sozialdezernentin Heike Freund-Hahn. Auch unter dem Aspekt des Umweltschutzes sei das Jobticket zu bewerten. »Je mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den ÖPNV umsteigen, desto besser ist dies für unsere Umwelt. Außerdem schont ein Umstieg auf Bus und Bahn auch die viel befahrenen Straßen in und um Bad Vilbel«, sagt Stöhr und betont, dass man künftig durch das Jobticket Einsparungen bei der Abrechnung von Dienstfahrten haben werde.

»Schon heute fahren einige Mitarbeiter mit Bus und Bahn zu Terminen, hier wird jede Fahrkarte einzeln abgerechnet. Dies wird künftig nicht mehr nötig sein, da die Mitarbeiter auf das Jobticket zurückgreifen können.

Zusätzlich wird die eine oder andere Dienstfahrt, die heute noch mit dem Auto erledigt wird, künftig mit dem ÖPNV erledigt«, ist sich der Bürgermeister sicher.

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