20. Mai 2019, 19:57 Uhr

Neue Rampen für Hospizhaus

20. Mai 2019, 19:57 Uhr
Die Mitglieder des Vorstandes der Hospizhilfe Wetterau sind in ihren Vorstandsämtern bestätigt worden. Das sind (v. l.): Hans Peter Schäfer, Gisela Theis, Karlheinz Schepp, Margit Zweidinger, Bettina Kannicht, Qian Li, Felix Golf und Gerhard Wolf. (Foto: pv)

Kürzlich fand die Jahresmitgliederversammlung der Hospizhilfe Wetterau im Albert-Stohr-Haus in Friedberg statt. Mit einem Zitat von Leo Tolstoi begrüßte Gisela Theis, 1. Vorsitzende, die Versammlung: »Wenn ich sterbe, so bedeutet das für mich, der ich ein winziger Teil der Liebe bin, dass ich zu dem gemeinsamen ewigen Quell zurückkehre.«

Die Koordinatorin Maria Schmukat berichtete, dass etwa zwei Drittel der Begleitungen im stationären Bereich und ein Drittel im häuslichen Bereich stattfanden.

Sabine Becker, Koordinatorin, erinnerte an Höhepunkte des Jahres: die Bewerbung um den Hessischen Demografiepreis: Die Hospizhilfe sei unter die ersten sechs Bewerber gekommen und habe eine Anerkennung für ihr Projekt des gemeindenahen Hospizplatzes erhalten.

Sie berichtete weiter, dass im vergangenen Jahr das Hospizhaus weiter ausgestattet worden sei: So ermögliche eine neue Rampe, dass Gäste durch die Terrassentür mit Bett oder Rollstuhl in den Garten gefahren werden könnten. Eine weitere Rampe im Innenbereich gestatte das Fahren des Rollstuhls zum Wohnzimmer und zur Küche. Gespendet worden seien eine Fernsehanlage für das Gastzimmer und ein Vogelfutterhaus für den Garten.

Beratung und Chorproben

Im vergangenen Jahr sei es zu zwei Belegungen gekommen: Während ein Gast nach mehrwöchigem Aufenthalt unvermutet stabilisiert für fast ein Jahr nach Hause habe gehen können, sei der andere Gast in Frieden und gut umsorgt im Hospizhaus gestorben. Das Haus in der Fichtenstraße werde vielfältig genutzt: für Beratung, Schulung, Trauerbegleitung, Koordination, Veranstaltungen, Chorproben, für die Vorbereitung des Projektes »Hospiz macht Schule« und anderes mehr.

Vorstandsmitglied Felix Golf berichtete, dass die Hospizhilfe im Dezember ihr 20-jähriges Jubiläum festlich begangen habe. Im Vorstand sei auch das geplante Stationäre Hospiz Thema gewesen. Herr Hilgert, Geschäftsführer der Gesellschaft für Diakonische Einrichtungen, die Träger des geplanten Hospizes in Bad Nauheim sein werde, habe eine Einladung in den Vorstand der Hospizhilfe angenommen. Der Vorstand habe im Gespräch die Einrichtung des Hospizes begrüßt und die Bereitschaft zur Mitarbeit des Vereins bekundet.

Nach der Entlastung des Vorstandes wurde der alte Vorstand unverändert für die nächsten zwei Jahre wiedergewählt.

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