Wetterau

Neue Pfarrerin kommt am 1. Februar

Die seit Anfang des Jahres vakante Pfarrstelle wird bald neu besetzt. Diese frohe Botschaft konnte die Vorsitzende des Vorstands der evangelischen Kirchengemeinde Stammheim, Gisela Steder, beim Erntedankgottesdienst verkünden. In einer Sitzung des Kirchenvorstands sei die Bewerbung einer neuen Pfarrerin positiv bewertet worden, sodass ihre Einführung zum 1. Februar 2020 erfolgen könne.
17. Oktober 2019, 20:38 Uhr
Stephan Lutz
Wir haben genug zu essen - dafür danken die Florstädter Gläubigen.	(Foto: sl)
Wir haben genug zu essen - dafür danken die Florstädter Gläubigen. (Foto: sl)

Die seit Anfang des Jahres vakante Pfarrstelle wird bald neu besetzt. Diese frohe Botschaft konnte die Vorsitzende des Vorstands der evangelischen Kirchengemeinde Stammheim, Gisela Steder, beim Erntedankgottesdienst verkünden. In einer Sitzung des Kirchenvorstands sei die Bewerbung einer neuen Pfarrerin positiv bewertet worden, sodass ihre Einführung zum 1. Februar 2020 erfolgen könne.

Den Gottesdienst zum Erntedankfest hatten die evangelischen Kirchengemeinden Stammheim und Staden und die Evangelische Chrischona-Gemeinde zum dritten Mal gemeinsam organisiert. Der Altar sowie das Taufbecken waren reichlich mit Früchten geschmückt. Für die musikalische Umrahmung sorgten wiederum Michelle Hofmann sowie Patrick Geis. Die Orgel blieb diesmal still.

Gemeindeleiter Rainer Kaschig betonte, dass die Christen verpflichtet seien, dem Schöpfer für die reiche Ernte zu danken. Glücklicherweise könnten die in Deutschland lebenden Christen im Überfluss leben, sie sollten aber auch Verantwortung für die Hungernden in der Welt übernehmen. Gemeinsam mit der Gemeinde sprach er den Psalm 145, der am Anfang lautet: »Ich will Dich erhellen, mein Gott und deinen Namen loben immer und ewiglich.«

Nach dem Lied »Du hast das Jahr gekrönt mit deinen Gaben« stellte Pastor Heinrich Weidmann aus Reiskirchen das Wort des Propheten Jesaja »Weniger ist mehr« in den Mittelpunkt seiner Predigt. Er zeigte eine kleine Schale, die mit Reis gefüllt war: »Das ist die Nahrung für zwei Drittel der Menschen, die auf der Erde leben.« Eine Studie habe ergeben, dass in Deutschland rund 80 Kilo pro Person an Nahrungsmitteln entsorgt würden. Daher empfahl er, nur das zu essen, was wirklich zum Leben benötigt werde, und weniger einzukaufen, damit weniger auf dem Müll lande. Schon Jesaja habe vor 2700 Jahren gesagt: »Hilf dem, der in Not ist.« Am besten könne man den Armen helfen durch Spenden an die vielen Hilfsorganisation. So könne ein Ausgleich geschaffen werden.

Zum Abschluss des Gottesdienstes trafen sich die Gemeindemitglieder zum Mittagessen im Stammheimer Gemeindehaus.

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