05. Oktober 2019, 06:00 Uhr

Nach schwerem Unfall hat Polizei weitere Details - und sie rät zur Vorsicht

Die Szenerie auf der A 45 bei Münzenberg sah schrecklich aus. Glücklicherweise ist bei dem Unfall am frühen Donnerstagmorgen niemand getötet worden. Alles hatte mit einer Panne begonnen.
05. Oktober 2019, 06:00 Uhr
Der Fiat Punto des Helfers nach dem Unfall: Ein Lkw ist in den Audi der Niddaerin gefahren, der wiederum auf den Punto geschoben worden ist. (einsatzfotos.tv/ssa)

Nach dem schweren Unfall mit zwei Autos und einem Lkw am frühen Donnerstagmorgen auf der A 45 zwischen dem Gambacher Kreuz und der Abfahrt Münzenberg nennt die Polizei weitere Details - und gibt wichtige Hinweise.

Wie die WZ berichtete, hatte eine 71-jährige Frau aus Nidda wegen einer Panne auf dem Standstreifen angehalten. Ein 32-Jähriger aus Hainburg hielt daraufhin mit seinem Wagen vor dem Auto der Niddaerin. Er wollte der Frau helfen. Die beiden riefen einen Abschleppdienst und warteten im Auto der Niddaerin. Ein 45-jähriger Rumäne fuhr mit seinem Lkw ungebremst in das Auto hinein, durchbrach die Leitplanke und rutsche die Böschung hinunter. Der Lastwagen blieb dort liegen, dessen Fahrer wurde schwer verletzt. Die 71-Jährige und der 32-Jährige trugen leichte Verletzungen davon.

Am Freitag konnte die Polizei weder Angaben zur Unfallursache, noch zum Gesundheitszustand des Lkw-Fahrers machen. Der Unfall habe sich morgens um kurz nach 5 Uhr ereignet. Daraufhin sei die A 45 in diesem Bereich bis 7 Uhr gesperrt gewesen, danach habe man den Verkehr an der Unfallstelle vobeigeleitet. Ab zwölf Uhr war die Fahrbahn erneut gesperrt, da der Lkw geborgen werden musste. Dieser stellte ein einziges Trümmerfeld dar, mittendrin zahlreiche Schweinehälften, mit denen der Lkw beladen war. Um 16.15 Uhr war die Unfallstelle laut Polizeisprecherin Sylvia Frech geräumt.

Niemals ins Auto setzen

»Hindernisse ziehen immer den Fokus auf sich«, antwortete Frech auf die Frage, warum immer wieder ein Fahrzeug genau dort von der Straße abkommt, wo beispielsweise - wie in diesem Fall - Autos stehen. Genauso sei es bei einer Straße, an der sich weit und breit nichts befinde, außer einem Baum. Dennoch komme es vor, dass ein Auto genau gegen diesen Baum fahre. »Ich fahre immer genau dahin, wo ich hinschaue«, erklärte Frech dieses Phänomen. Umso wichtiger ihr Appell, in einem Fall wie dem an der A 45: Niemals im Auto sitzen bleiben, stattdessen hinter die Leitplanke gehen oder sich - falls es keine gibt - abseits der Fahrbahn aufhalten.

(Fotos: einsatzfotos.tv/ssa)

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