14. Dezember 2018, 20:38 Uhr

Nach der Flucht in die Kita

14. Dezember 2018, 20:38 Uhr
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Aus der Redaktion

Mit dem Fachtag »Kinder mit Fluchthintergrund in der Kindertagesbetreuung« setzten das hessische Sozialministerium und die Karl-Kübel-Stiftung für Kind und Familie einen vorläufigen Schlusspunkt unter ihre gemeinsame Veranstaltungsreihe. Bei 15 Veranstaltungen seit Ende 2015 wurden mehr als 2000 pädagogische Fachkräfte zum Thema »Kinder mit Fluchthintergrund in der Kindertagesbetreuung« fortgebildet.

Die Kita ist der Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklung – auch im Hinblick auf die Aufnahme von Kindern mit Fluchthintergrund. Die seit 2015 geflüchteten Familien haben teilweise erst jetzt ihren Aufenthaltsstatus erhalten und sind in den Kitas angekommen. Gleichzeitig haben sich überall im Land bereits Beispiele guter Praxis eines gelingenden Miteinanders etabliert. »Ich habe größten Respekt vor den Fachkräften in den Kitas, die sich mit viel Professionalität, hohem Engagement und der Bereitschaft, sich ständig weiterzuqualifizieren, den Aufgaben gestellt haben«, betonte Familienminister Stefan Grüttner.

Familien mit Fluchterfahrung sind ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit der Karl-Kübel-Stiftung. Der Besuch einer Kita stellt für Kinder eine wichtige Chance für einen frühen Zugang zu Bildung dar. Für Fachkräfte bedeutet der frühe Kontakt mit Kindern mit Fluchthintergrund und ihren Eltern eine Herausforderung, der sie sich häufig sehr kurzfristig stellen müssen. Der Fachtag thematisierte unter anderem, wie Fachkräfte im Alltag der Vielfalt in den Institutionen gerecht werden und die Chancen nutzen können, die damit verbunden sind.



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