19. November 2018, 19:33 Uhr

Musikschule bietet facettenreiches Konzert

19. November 2018, 19:33 Uhr
Zum Abschluss des Konzertes der Musikschule wird ein Stück von Franz Lachner aufgeführt. (Foto: pm)

Unter dem Motto »Hören, anfassen, ausprobieren« hatte die Musikschule Friedberg in ihr Domizil im Alten Rathaus eingeladen. Zahlreiche Besucher strömten ins Haus, um dem Wandelkonzert zu lauschen. Hierzu gehörten auch eine öffentliche Probe und ein kleines Konzert des Ensembles Kunterbunt, eines Projektes der Gemeinsamen Musterschule und der Musikschule Friedberg. Außerdem wurde zu einem Mitmachkurs der musikalischen Früherziehung eingeladen und »Klavier und mehr« präsentiert, ein Kurs für Kinder im Vorschulalter.

Im voll besetzten großen Saal eröffnete Musikschulleiter Michael Eberhardt das Highlights-Konzert. Das Programm begann mit den Kindergruppen aus der musikalischen Früherziehung unter der Leitung von Gitta Schwebel, die Neues und Frisches aus »Tante Emmas Garten« darbrachten. Es ging famos weiter mit »Pink Panther« von Henry Mancini, gespielt von Benedikt Sender am Alt-Saxofon aus der Klasse von Heinz Lyko. Begleitet wurde er von Bettina Höger-Loesch. Feinsinnig spielte Vanessa Rhoese, begleitet von ihrer Akkordeonlehrerin Brigitte Kaniuth-Pfeiffer, »El Ritmo del Tango« von Myrjam Mees, gefolgt von Elias Santoso aus der Klavierklasse von Wanda Rausch, der »Perfect« von Ed Sheeran zu Gehör brachte. Chiara Palmer und Inga Kreuz aus der Gitarrenklasse von Constanze Raizner präsentierten die »Senata espanola« und »El corazon«. Es folgte – quasi als Highlight in den Highlights – »Little Rhapsody« von Denes Agay, vorgetragen von Sophie und Nils Rot aus der Klavierklasse von Wanda Rausch.

Klezmer und Peer-Gynt-Suite

Uraufgeführt wurde das von Fachbereichsleiter Schlaginstrumente, Martin Kowollik, komponierte Stück »Minor Beat« – dargeboten von ihm selbst und seinem Schüler Fabian Minor. Hierauf folgte das Klezmerstück »Main Urmet«, gespielt von Vanessa Rhoese und Brigitte Kaniuth-Pfeiffer. Das Gitarrenduo Saitenzeit (Constanze Raizner und Basak Bollmann) sorgten für das letzte Highlight vor der Pause.

Das erste Stück nach der Pause war die von Norman Reaves vorgetragene »Morgenstimmung« aus der Peer-Gynt-Suite von Edvard Grieg, begleitet von Bettina Höger-Lösch. Johanna Wilda, Lisa Ryberg und Nicolas Herrmann, alle aus der Gitarrenklasse von Constanze Raizner, spielten »Real« und »Divertimento Brasiliero«. Es folgte Astor Piazollas »Oblivion« für Akkordeon und Klavier, gespielt von Brigitte Kaniuth-Pfeiffer und Bettina Höger-Loesch. Schließlich begleitete Cirus Schneider am Flügel Benedikt Sender zu den Stücken »Spancil Hill« und »Hard Line«.

Als krönender Abschluss wurde das Lachner-Quintett von Franz Lachner aufgeführt – mit Antonia Schwenk, Juliane Schülke (Violinen), Sophie Allstädt (Viola), Lilly Ehlert (Cello) und Carlo Brüggemann am Klavier.

Letzterer war mit der Organisation des Auftritts beauftragt. Das Publikum bedankte sich mit reichlich Applaus.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Edvard Grieg
  • Erziehung und Betreuung vom Säuglingsalter bis zum Vorschulalter
  • Kinder im Vorschulalter
  • Klavier
  • Klavierklassen
  • Musikalische Früherziehung
  • Musikschulen
  • Friedberg
  • Redaktion
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen