»Nächstes Jahr hat unser Fest sein 25-jähriges Jubiläum«, rief Carine Brunk der Helferschar zu, die am Wochenende das 24. internationale Freundschaftsfest im Rathaushof am Faselstall ausgerichtet hatte. Zahlreiche Besucher waren gekommen, um miteinander zu plaudern und sich musikalisch wie kulinarisch verwöhnen zu lassen. Regen und Gewitter blieben zum Glück weitestgehend aus.

»In Rodheim leben an die 5000 Menschen aus über 50 Nationen«, berichtete Dr. Karsten Brunk, einer von vielen Motoren der erfolgreichen Serie »internationale Freundschaft« im Rosbacher Stadtteil. Der Brandanschlag von 1993 auf eine türkische Familie in Solingen war einst der Funke gewesen, der (nicht nur in Rodheim) Zeichen von Anteilnahme und Solidarität mit ausländischen Mitbürgern an die Öffentlichkeit brachte. Jetzt ist das Sommerereignis im Stadtgebiet nicht mehr wegzudenken.

 
Fotostrecke: Internationales Freundschaftsfest Rodheim

Die Auswahl war groß: Asiatische Pfanne Börek (eine türkische Strudel-Variante mit einer würzigen Füllung) oder Bratnudeln mit (oder ohne) Fleischspieß standen ebenso auf der Speisekarte wie Quiche aus Frankreich oder Spezialitäten aus der polnischen Partnerstadt Ciechanowiec und mehr.

Schon zur Kaffeezeit hatten sich die Bänke vor der Bühne mit Zuschauern gefüllt, die dem Kinderchor »Goldkehlchen« des Gesangvereins Eintracht oder den »Regenbogen-Piepmätzen« lauschten. Auch das Kinder-Bauchtanzensemble »Aferdita« holte sich verdienten Applaus für seine muntere Vorführung ab. Bürgermeister Thomas Alber hatte mit Blütenkönigin Chiara I. eine charmante Repräsentantin der Stadt an seiner Seite, um den Organisatoren und ihren vielen Helfern – und natürlich auch dem zahlreich erschienenen Publikum – ein gutes Gelingen für das multikulturelle Treiben zu wünschen. Er erinnerte an Rosbachs Städtepartnerschaften nach Netschkau im Vogtland, Ciechanowiec in Polen und St. Germain les Corbeil in Frankreich. Auf zahlreichen Stadtfesten haben sich Vertreter dieser Städte unter die Feiernden gemischt und die Freundschaften sichtbar werden lassen.

Nach dem Auftritt des Posaunenchors der evangelischen Kirchengemeinde Rodheim ging es am Abend stimmungsvoll weiter mit einem Konzert des iranischen Musikers Mohammad Kia aus Hanau. »Ich singe für alle Länder dieser Erde«, sagte er. Er präsentierte zusammen mit seiner Band eine bunte Mischung aus internationalen Schlagern und persischem Techno-Pop und beendete den Auftritt erst zu später Stunde.

Wie schon in den Vorjahren, so wird der Reinerlös auch diesmal wieder für ein Soziales Projekt gespendet.

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