20. September 2019, 20:17 Uhr

Mühlenmodelle im Kuhstall

20. September 2019, 20:17 Uhr

Mit dem Müllergruß »Glück zu!« hieß Siggi Urban, Vorsitzender des Kulturvereins Dauernheim (KVD), kürzlich viele Besucher willkommen. Es galt zum einen, die offizielle Eröffnung der »Erlebniswelt Mühlen« in ihrem neuen Domizil bei Familie Faber zu begehen, sowie zum anderen das 40-jährige Bestehen des KVD zu feiern.

Am 26. März 1979 war der Verein in der Gaststätte Leschhorn von 18 Bürgern gegründet worden. Vorangegangen waren Bestrebungen, die Aktivitäten des Verkehrsvereins und der Dorfverschönerungsgruppe zu bündeln. Heute hat der KVD 220 Mitglieder und drei Abteilungen: den Heimat- und Geschichtskreis unter Leitung von Erich Harth, die Theatergruppe unter Leitung von Jessica Berdick und die Abteilung Obst- und Gartenbau unter Leitung von Ralf Adam.

Alle packen an

In Bezug auf die Neueröffnung der Mühlenmodell-Ausstellung legte Urban deren Werdegang und die diesjährige Verlegung dar. Ausgehend von der Erstellung des Mühlenkatasters an der Nidda und ihren Nebenflüssen durch Robert Adam, Hans Zaminer und ihren vielen Mitstreitern habe Adam die Idee entwickelt, das im Verein vorhandene reiche Mühlenwissen Besuchern jeden Alters lebendig und greifbar näherzubringen.

Urban ließ die Gründung der Mühlenmodellbaugruppe und die Einrichtung des bisherigen Standorts für die größtenteils voll funktionsfähigen Mühlenmodelle im Anwesen Römershäuser in der Weidgasse Revue passieren. Aufgrund von Eigenbedarf und Platzmangel habe man sich ab 2018 nach einem neuen Domizil umsehen müssen und dieses bei Familie Faber gefunden. An der Umgestaltung des ehemaligen Kuhstalls zum Austellungsraum halfen nicht nur die KVD-Mitglieder, sondern auch Besitzer Roland Faber und Handwerksbetriebe mit.

»Die Tatsache, dass wir dort seit Mai bereits die beachtliche Besucherzahl von circa 300 Personen verzeichnen konnten, bestätigt uns in unserer Arbeit und in der Kooperation mit dem Dauernheimer Haus der Begegnung«, erläuterte Urban. Er betonte, man habe damit ein kulturelles und gesellschaftliches Zentrum in der Dorfmitte und direkt am R4-Fernradweg geschaffen.

Gruß- und Dankesworte sprachen Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel, Pfarrer Martin Stenzel und einige Vereinsvertreter. Im Namen von Robert Adam dankte Ute Büser für den Erhalt und die Erweiterung der »Erlebniswelt Mühlen« als Herzensanliegen ihres Lebensgefährten. Unter Führung von Erich Harth stand nicht nur die Ausstellung im neuen Raum zum Besuch offen, sondern konnte auch ein fachkundig begleiteter Gang durch das Dorf absolviert werden.

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