05. Dezember 2017, 20:26 Uhr

Modellregion Ökolandbau: Projekt wird ausgeweitet

05. Dezember 2017, 20:26 Uhr
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Aus der Redaktion

Die Wetterau bleibt auch in den kommenden drei Jahren Modellregion für den Ökolandbau in Hessen. Beim dritten Forum machten 60 Gäste in den Räumen des Fachdienstes Landwirtschaft in Friedberg deutlich, dass sie auf stetig wachsende Umsatzzahlen bei regionalen Bio-Lebensmitteln setzen.

Die Akteure des ökologischen Landbaus aus Erzeugung, Verarbeitung, Bildung und Vermarktung lauschten Landwirtschaftsdezernent Jan Weckler und Christan Sperling, Fachbereichsleiter Regionalentwicklung und Umwelt, die auf die bisher realisierten Projekte zurückblickten. »Auf den angestoßenen Projekten können wir gut aufbauen«, lobte Weckler die Arbeitsgemeinschaft. Man wolle sich im Verlängerungszeitraum verstärkt für den Aufbau von regionalen und ökozertifizierten Wertschöpfungsketten vom Erzeuger über den Verarbeiter bis hin zum Verkauf an der Ladentheke und der Kantinenkasse einsetzen, betonte er.

Bio-Einkaufsführer erscheint

Laut Koordinatorin Claudia Zohner fördert die Modellregion Ökolandbau Wetterau derzeit 16 Teilprojekte, sieben weitere Projekte sind geplant. Diese beschäftigten sich etwa mit der Offensive zur Umstellung von konventioneller Landwirtschaft auf Ökolandbau, der Bio-Zertifizierung von Verarbeitungsbetrieben, der Belieferung von öffentlichen Einrichtungen mit regionalen Bio-Produkten oder dem im Januar 2018 erscheinenden Bio-Einkaufsführer für die Wetterau.

In der Veranstaltung wurden auch der Stellenwert eines guten Unkrautmanagements auf dem Acker und Perspektiven des Bio-Zuckerrübenanbaus in der Wetterau diskutiert. So suchen die Modellregion und die Südzucker AG derzeit einen Demonstrationsbetrieb.



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