06. November 2019, 19:01 Uhr

Miteinander der Kulturen fördern

06. November 2019, 19:01 Uhr
Das Brandenburger Tor ist nur eine von vielen Sehenswürdigkeiten, die der Internationale Club besucht hat. (Foto: pv)

Eine politische Bildungsreise nach Berlin unternahmen fünf Vertreterinnen und Vertreter des Internationalen Clubs auf Einladung des SPD-Unterbezirks Wetterau. Diese Reise war verbunden mit dem im vergangenen Jahr überreichten Ehrenamtspreis der SPD, als Anerkennung für die geleistete ehrenamtliche Arbeit im interkulturellen Bereich, der Förderung der Integration und des Miteinanders der Kulturen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der insgesamt etwa 45-köpfigen Reisegruppe, die auf Einladung der MdB Bettina Müller (Main-Kinzig-Kreis) unterwegs waren, erfuhren viel Wissenswertes über die Arbeit der verschiedenen bundespolitischen Gremien.

Das Bundeskanzleramt und natürlich die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung standen zudem auf dem Programm. Eine Führung durch die Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam machte die Reiseteilnehmer sehr betroffen. Der Besuch des »Tränenpalastes« am ehemaligen Grenzübergang Friedrichstraße von Ost- nach Westberlin ließ die Diktatur des SED-Regimes erahnen. Stadtrundfahrten, die Besichtigung der Berliner Mauer und des Brandenburger Tores umrahmten das vielfältige Programm.

Bereits während der Reise reifte in den Teilnehmern des Internationalen Clubs der Gedanke, im kommenden Jahr eine Veranstaltungsreihe zu planen, um Menschen mit Migrationshintergrund Politik in Deutschland näherzubringen und vor allem Möglichkeiten der Beteiligung an politischen Themen und Entscheidungen aufzuzeigen. Migranten für die Arbeit in Ausländer- beiräten zu motivieren, könnte dabei ein Aspekt sein.

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