15. April 2019, 19:12 Uhr

Mit Kreuzigung und viel Gesang

15. April 2019, 19:12 Uhr
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Aus der Redaktion
Die Kinder haben die letzten Tage Jesu dargestellt. (Foto: Dr. Susanne Wagner)

Was für ein Trubel! Am letzten Schultag vor den Ferien besuchten die Grundschulkinder der Geschwister-Scholl-Schule die Kirche, um sich mit ihren Klassenleitungen auf das Osterfest einzustimmen. Zuerst aber waren alle ganz still und lauschten dem Glockengeläut.

Pfarrerin Rita Mick-Solle begrüßte Pfarrer Markus Stabel, die Kinder und deren Lehrer zum ökumenischen Schulgottesdienst. Mit von der Partie waren wieder die »Honey Twins«, Renate Gantz-Bopp mit Gesang und Gerry Reutzel am E-Piano.

Mit Gantz-Bopps Solostück »Jedes Kind braucht einen Engel« begann der Gottesdienst. Pfarrerin Mick-Solle leitete durch die lebhafte Liturgie, die von der ökumenischen Fachkonferenz Religion gemeinsam mit den Schülern gestaltet worden war. Die Feier stellte die letzten Tage Jesu in den Mittelpunkt. Das Eingangsgebet sprachen die Zweitklässler; gefolgt von Szenen zum Einzug Jesu in Jerusalem mit einem Esel am Palmsonntag, die von den ersten Klassen gespielt wurden.

Evangelische und katholische Lerngruppen der dritten und vierten Klassen spielten Szenen aus dem Kreuzweg nach: Jesus im Kreise seiner Jünger beim Abendmahl, den Verrat Jesus durch Judas mit einem Kuss im Garten Gethsemane, die Verleugnung des Petrus vor dem dritten Hahnenschrei. Eine Gruppe setzte die Kreuzigung in Szene, als Soldaten um Jesus Kleider würfelten. Bilder von der Auferstehung am leeren Grab wurden gezeigt. Der Abschluss bildete die Begegnung Jesu mit den Emmaus-Jüngern.

Berührend waren die Fürbitten, die Kinder der 3. Klassen vortrugen. Mit eigenen Worten hatten sie teilweise sehr persönliche Gedanken als Gebete formuliert.

Zahlreiche fröhliche Lieder wurden zwischen den Beiträgen gesungen. Eine ganz intensive Atmosphäre entstand, als sich alle zum »Vater unser« an den Händen fassten.

Nach dem von Pfarrer Markus Stabel erteilten Schlusssegen ging es in die Osterferien – mit einem Schokoladenosterei, das es beim Verlassen der Kirche gab.



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