26. August 2019, 20:38 Uhr

Mehr als zwei Jahrzehnte an der Vereinsspitze

26. August 2019, 20:38 Uhr
Larissa Krauß und Pferd Manzanillo umrahmen die Ehrung: (v. l.) Bürgermeister Dirk Antkowiak, Norbert und Carola Müller sowie Dieter Hahn. (Foto: lod)

Vor 23 Jahren wurde der Dorheimer Reitclub gegründet. Einer der Initiatoren war Norbert Müller, der seitdem an der Spitze des Vereins steht. Diese lange ehrenamtliche Tätigkeit des Dorheimers wurde nun mit dem Landesehrenbrief gewürdigt, den Bürgermeister Dirk Antkowiak überreichte. Auf Wunsch Müllers wurde die Urkunde auf dem Reiterhof seiner Familie übergeben. Der Zeitpunkt war bewusst gewählt worden, stand doch am Samstag die Reiterrallye des Vereins an.

Vor der Siegerehrung am späten Nachmittag in der gut besetzten Reithalle würdigte Antkowiak die ehrenamtliche Tätigkeit Müllers, der vor drei Wochen seinen 70. Geburtstag gefeiert hatte. Unter Müllers Vorsitz ist der Verein laut Antkowiak eine feste Institution in Dorheim geworden. Der Bürgermeister hat eine besondere Beziehung zu Müller und dem Reitclub: »Ich habe damals als junger Informatiker die erste Webseite des Vereins gestaltet.«

Viel Wert legen Müller und der Verein auf die Jugendarbeit. So haben Nachwuchsreiter immer wieder erfolgreich am Winterjugendwettbewerb des Kreisreiterbundes teilgenommen. Auf dem von Müllers Frau Carola geleiteten Reiterhof sind Pferde von Vereinsmitgliedern und anderen Reiterfreunden untergebracht. Für Vereinsveranstaltungen stellt die Familie den Reiterhof in der Regel kostenlos zur Verfügung. Antkowiak erinnerte an Feste anderer Vereine, bei denen der Reitclub kostenloses geführtes Reiten für Kinder angeboten hat.

»Solch eine langjährige Tätigkeit ist nur mit Unterstützung der Familie möglich«, erklärte das Stadtoberhaupt. Er dankte Müllers Ehefrau Carola mit einem Blumenstrauß. Bei der Übergabe des Landesehrenbriefs mit dabei war auch Vereinsmitglied Dieter Hahn, der die Ehrung beantragt hatte.

»Es ist nicht einfach, einen Verein 23 Jahre zu führen. Der Vorsitzende steht für alles gerade«, sagte Hahn. Leider werde eine solche Ehrung, die nach zwölf Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit bereits möglich ist, zu selten beantragt. Diese Ehrung könne ein Anreiz für jüngere Mitglieder sein, Verantwortung zu übernehmen, gerade in Zeiten, in denen das ehrenamtliche Engagement immer weiter nachlasse, sagte Hahn, der in seinem Wohnort Schwalheim Vereinsring-Vorsitzender ist.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Dieter Hahn
  • Ehrenamtliches Engagement
  • Familien
  • Urkunden
  • Wünsche
  • Friedberg-Dorheim
  • Harald Schuchardt
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben - Ihre Meinung zum Thema ist gefragt


Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht. Bitte beachten Sie die Netiquette sowie die Hinweise nach dem Absenden Ihres Beitrags.


Überschrift
Meine Meinung





Sie haben noch kein Login? Jetzt kostenlos registrieren.

Registrieren Sie sich kostenlos um Ihren Kommentar abzuschließen:

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet werden und nicht ohne Zustimmung an Dritte weitergegeben werden.


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 2 + 2: 




Sie sind bereits registriert? Zurück zum Login.